SpracheEnglishDeutsch
Fertigung

extra extra klein

Englisch: extra extra small

adjectiveFertigung

Gefertigte Größe, die extra extra klein ist.

extra extra small: die kleinste Standardgrößenkategorie

Extra extra small, abgekürzt XXS, ist eine Größenbezeichnung in der Fertigung, die unter die Standardkategorie XS (extra small) fällt. Sie steht für Kleidungsstücke, Komponenten oder Produkte, die für das kleinste Ende des Erwachsenenbereichs gefertigt werden, wobei XXS jedoch zunehmend auch in der Kindergrößenbestimmung verbreitet ist. Die genauen Maße variieren je nach Branche und Region, aber bei Bekleidung entspricht XXS typischerweise Brustumfängen von etwa 79 bis 84 cm für Damenschnitte.

In der Bekleidungsfertigung entstand XXS aus der Erweiterung von Größenabstufungssystemen, um sowohl sehr zierliche Erwachsene als auch den wachsenden Kindermarkt zu bedienen. Mustermacher und Modellbauer müssen bei dieser Größe mit engeren Toleranzen arbeiten; Armlöcher, Halsausschnitte und Armkugeln werden besonders kritisch, da eine proportionale Verkleinerung von einer Basismusterung (üblicherweise Größe M) dazu führen kann, dass Kleidungsstücke falsch sitzen oder die Bewegungsfreiheit einschränken. Viele Fabriken stufen XXS inzwischen neben ihrer Standardpalette ab, wobei es jedoch Spezialisierungen gibt: Einige Auftragnehmer konzentrieren sich ausschließlich auf Kleinserienproduktion.

Anwendung in verschiedenen Branchen

Neben Bekleidung gilt XXS auch für Schuhwerk (Kinderschuhgrößen verwenden diese Bezeichnung oft), Accessoires und sogar industrielle Schutzausrüstung. Bei der Herstellung von PSA müssen XXS-Handschuhe oder -Schürzen denselben Sicherheitsnormen entsprechen wie größere Ausführungen und gleichzeitig kleinere Handspannen oder Körperabmessungen berücksichtigen. Lieferanten, die in Nischenmärkten tätig sind, etwa bei Kleidung für zierliche Menschen oder Spezial-Sportbekleidung, behandeln XXS als Kerngröße statt als Randgröße.

Die Herausforderung bei der XXS-Produktion liegt in der Ausbeute und Effizienz. Die Schnittplanung (das Auslegen von Schnittteilen auf dem Stoff) wird bei kleinen Größen weniger nachsichtig; der Verschnitt nimmt zu, wenn die Teile nicht sorgfältig angeordnet werden. Die Qualitätskontrolltoleranzen bleiben identisch mit größeren Größen, sodass Nahtzugaben, Saumbreiten und Verschlüsse nicht einfach verringert werden können, nur weil das Kleidungsstück kleiner ist. Dies kann XXS-Produktion bei kleinen Auflagen unrentabel machen und führt zu höheren Mindestbestellmengen oder höheren Stückkosten.

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