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Arbeitssicherheit

Schlauchbrücke

Englisch: hose bridge

Eine Vorrichtung, die über einem Schlauch angebracht wird, damit Fahrzeuge ihn überfahren können, ohne ihn zu klemmen oder zu beschädigen.

Schlauchbrücke: Rampe, die Lastkraftwagen sicheres Überfahren von Versorgungsleitungen ermöglicht

Eine Schlauchbrücke ist ein starrer Schutzkanal oder eine Rampe, die über Schläuche gelegt wird, die Fahrbahnen, Gehwege oder Arbeitsbereiche queren. Ihre Aufgabe ist es, das Gewicht von vorbeifahrenden Fahrzeugen oder Fußgängerverkehr auf eine größere Fläche des Schlauchs zu verteilen und so den Punktdruck zu verhindern, der zu Knicken, Quetschungen oder Rissen führt. Auf Baustellen, in Raffinerien und bei temporären industriellen Installationen müssen Schläuche für Hydraulikflüssigkeiten, Druckluft, Wasser oder Schlämme oft Verkehrswege kreuzen; eine Schlauchbrücke hält den Betrieb am Laufen, ohne Fahrzeuge anhalten zu müssen.

Schlauchbrücken gibt es in zwei Hauptausführungen. Der Kabelkanal oder Kanaltyp ist ein U-förmiger oder kastenförmiger Metallkanal oder Kunststoffkanal, der über den Schlauch gesetzt wird und die Last über sein Gestell trägt, nicht über den Schlauch selbst. Der Matten- oder Plattentyp verwendet eine dicke Gummi- oder Polyurethanplatte mit einer eingeformten, ausgedehnten Nut auf der Oberseite, die es dem Schlauch erlaubt, sicher einzusinken, während Fahrzeuge darüber rollen. Stahlausführungen tragen schwerere Lasten, typischerweise bis zu 20 Tonnen pro Achse oder mehr; Gummi- und Verbundausführungen eignen sich für leichteren Verkehr und sind leichter zu transportieren und zu lagern.

Die Montage ist unkompliziert, muss aber Schlauchwinkel und Verdichtung berücksichtigen. Die Brücke sollte flach auf dem Boden aufliegen, wobei die Schläuche unter Winkeln ein- und austreten, die nicht spitzer als nötig sind, um Knicke an den Ein- und Austrittsöffnungen zu vermeiden. Nach dem Positionieren sollte sie unter Last nicht verrutschen; auf weichem Untergrund oder Neigungen können einige Brücken mit Stiften oder Ankern ausgestattet sein. Der Schlauchdurchmesser ist entscheidend: ein 2-Zoll-Schlauch benötigt andere Abstände als ein 6-Zoll-Schlauch, und gebündelte Schläuche erfordern möglicherweise einen breiteren Kanal.

Schläuche können trotzdem an den Schlauchbrückenkanten ausfallen, wenn die Brücke zu klein oder falsch ausgerichtet ist und dadurch einen Druckpunkt erzeugt, an dem der Schlauch scharf gegen die Rahmenkante knickt. Brücken, die zu lange an Ort und Stelle bleiben, können Schmutz und Feuchte gegen die Schlaußenaußenseite fangen und korrosives Material einlagern. Auf Hängen kann die Seitenbewegung unter Bremsbelastung eine Brücke seitwärts verschieben und den Schlauch erneut freilegen. Gummibrücken bauen sich in Sonnenlicht und unter bestimmten Chemikalien ab, verlieren ihren Halt und ermöglichen dem Schlauch zu verrutschen.

Der Begriff spiegelt seinen praktischen Ursprung wider: er überbrückt buchstäblich die Lücke, wie eine Brücke einen Fluss überquert, und hält die Last über dem empfindlichen Teil darunter. Schlauchbrücken sind Teil des umfassenden Sitemanagements und nicht der Ausrüstungsbedienung; sie erscheinen in Unfalluntersuchungsberichten, wenn sie fehlen oder unzureichend sind, und in Sicherheitsprüfungen als kostengünstige, aber oft übersehene Schutzmaßnahme. Sie sehen ihre stärkste Nutzung im mobilen Gerätebetrieb, bei temporären Anordnungen und auf beengten Baustellen, wo die Flexibilität bei der Schlauchführung begrenzt ist.

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