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Energie und Versorgung

HSYNC

Das Horizontalsynchronisationssignal in einer Videoübertragung, zum Beispiel bei einer Fernsehausstrahlung.

HSYNC: der Taktimpuls, der die Rasterzeilen synchronisiert

HSYNC ist ein Taktimpuls in analogen Videosignalen, der dem Anzeigeempfänger mitteilt, wann er jede horizontale Bildzeile zeichnen soll. Bei einer Fernsehübertragung oder einem Composite-Videosignal tritt HSYNC am Ende jeder aktiven Videolinie auf und löst aus, dass der Elektronenstrahl (oder die moderne Pixel-Clock) zur linken Bildkante zurückkehrt und die nächste Zeile beginnt. Ohne HSYNC würde das Bild horizontal abdriften und unbrauchbar werden.

Das Signal selbst ist ein Niederspannungsimpuls, typischerweise etwa 0,3 Volt Amplitude, der im Austastintervall zwischen den aktiven Videozeilen sitzt. HSYNC muss in genauen Abständen auftreten: Bei NTSC-Video liegt die horizontale Zeilenfrequenz bei 15.734 Hz (ein Impuls alle 63,5 Mikrosekunden), während PAL mit 15.625 Hz läuft. Diese Frequenzen sind an die vertikale Bildwiederholfrequenz gekoppelt, um die Bildstabilität zu gewährleisten.

HSYNC funktioniert zusammen mit VSYNC, dem Taktimpuls für die vertikale Synchronisation, der eine Rückkehr zur oberen Bildschirmkante auslöst. Zusammen bilden sie die composite Taktreferen z, die Raster-Scan-Anzeigen steuert. Bei modernen digitalen Videoschnittstellen wie HDMI oder DisplayPort ist die HSYNC-Information anders eingebettet (oft als Teil von Timing-Metadaten statt als separater Analogimpuls), aber die funktionelle Anforderung bleibt identisch.

Probleme mit HSYNC zeigen sich als horizontales Driften oder Verzerrung des angezeigten Bildes. Ein schwaches, verrauschtes oder fehlausgerichtetes HSYNC-Signal führt dazu, dass der Empfänger die Synchronisation verliert, besonders bei älteren CRT-Monitoren oder Broadcast-Geräten. Schlechte Kabelabschirmung, Masseschleifen und lange Übertragungsstrecken über Leitungen können die HSYNC-Integrität beeinträchtigen. Testgeräte wie Waveform-Monitore zeigen HSYNC als diskreten Impuls im Austastbereich an, womit Techniker die Signalqualität überprüfen können.

Der Begriff stammt aus der mechanischen Anforderung, Elektronenstrahlen in regelmäßigen, synchronisierten Abständen über einen Phosphorschirm zu bewegen. Obwohl die CRT-Technologie weitgehend durch modernere Lösungen ersetzt wurde, bleibt die HSYNC-Terminologie in Videostandard-Dokumenten und Geräte-Spezifikationen bestehen, und das zugrunde liegende Synchronisationsprinzip ist für alle Raster-Displays weiterhin grundlegend.

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