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Landtechnik

Epi

Englisch: epi

nounLandtechnikcolloquial

Abkürzung für Epiphyllum.

Epi: die Tropfleitung, die deine Kultur versorgt

Ein Epi ist ein einzelner Seitenschlauch zur Tropfbewässerung, normalerweise aus Polyethylen, der entlang einer Kulturzeile verlegt wird, um Wasser direkt in den Boden bei niedrigem Druck abzugeben. Der Begriff ist eine umgangssprachliche Kurzform, die von Bewässerungsfachleuten und Anbauern verwendet wird, besonders im Gartenbau und bei Hochertragskulturen, wo die Wasserplatzierung entscheidend ist. Jeder Epi ist mit Tropfern durchlöchert oder ausgestattet, die im Abstand von 30 bis 60 Zentimetern angebracht sind und das Wasser langsam in die Wurzelzone eindringen lassen, statt es von oben zu versprühen.

Epis sind am häufigsten in Baumschulen, Weinbergen, Beerenfeldern und beim Gemüseanbau anzutreffen. Sie verbinden sich mit einer Hauptleitung und arbeiten normalerweise bei 5 bis 20 Kilopascal. Die Schläuche selbst sind dünnwandig, meist 12 bis 16 Millimeter im Durchmesser, und preiswert genug, dass Anbauer sie oft jährlich austauschen. Weil das Wasser nah an der Pflanzenbasis fließt mit minimalem Oberflächenabfluss oder Verdunstung, verbrauchen Epi-Systeme 30 bis 50 Prozent weniger Wasser als Sprinkler- oder Flutbewässerung auf derselben Fläche.

Häufige Ausfallerscheinungen und Wartung

Epis verstopfen leicht. Schlamm, Algen und Mineralablagerungen sammeln sich in den kleinen Tropferöffnungen an, unterbrechen den Wasserstrom zu einzelnen Pflanzen oder blockieren ganze Abschnitte. Verschmutzung in der Wasserzuleitung ist normalerweise der Grund; richtige Filtration (150er Maschenweite oder feiner) an der Pumpstation hilft, aber auch dann ist regelmäßiges Spülen notwendig. Wenn ein Epi mitten in der Saison ausfällt, müssen Anbauer die Reihe abgehen, die Verstopfung finden und die Leitung reinigen oder austauschen, eine arbeitsintensive Aufgabe auf großen Feldern.

Nagetiere und UV-Schäden verkürzen auch die Epi-Lebensdauer. Kaninchen und Wühlmäuse nagen Schläuche an, die auf der Bodenoberfläche freiliegen. Sonnenlicht baut den Kunststoff über ein bis drei Saisons ab, macht ihn spröde und anfällig für Risse. Viele Anbauer verlegen Epis unter Mulch oder schwarzer Kunststofffolie, um ihre Lebensdauer zu verlängern und die Unkrautbekämpfung zu reduzieren.

Der Begriff "Epi" leitet sich vermutlich von einem frühen Markennamen oder Produktnamen für Tropfemmitterleitungen im australischen und neuseeländischen Gartenbau her, wo die Technologie in den 1970er und 1980er Jahren verbreitet eingeführt wurde. Er hat sich als umgangssprachliche Kurzform in diesen Regionen und zunehmend unter Bewässerungsfachleuten anderswo durchgesetzt, obwohl technische Handbücher und Ausrüstungslieferanten eher die formelleren Begriffe Tropfleitung, Seitenleitung oder Tropfschlauch verwenden.

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