Kettle Bottom
Englisch: kettle bottom
Glatter zylindrischer Holzstein in der Grubendecke, der herabfallen und Bergleute verletzen oder töten kann.
Kesselgrund: Uraltes Holz, das Bergleuten auf den Kopf fällt
Ein Kesselgrund ist ein hartes, zylindrisches Fragment aus versteinertem Holz, das in den Dachschichten eines Kohlebergwerks eingelagert ist. Diese Objekte entstehen, wenn wassergesättigtes Holz über geologische Zeiträume hinweg versteinert und in den umgebenden Gesteinsschichten eingeschlossen wird. Wenn die Kohleflöze abgebaut werden, verschlechtert sich die Stützung, die den Kesselgrund an Ort und Stelle hält, und das Stück kann ohne Vorwarnung herabfallen. Ein einzelner Kesselgrund mit einem Gewicht von mehreren Dutzend Kilogramm, der aus mehreren Metern Höhe fällt, stellt eine erhebliche Gefahr für jeden dar, der darunter arbeitet.
Kesselgründe finden sich fast ausschließlich in Kohlebergwerken, besonders in denjenigen, die aus Flözen in Regionen mit Ablagerungen aus alten tropischen oder subtropischen Sümpfen gewonnen werden. Die Zylinder sind in der Regel glatt, da das Holz vor der Versteinerung vom Wasser tummelnd abgenutzt wurde; die Längen reichen von wenigen Dezimetern bis über einen Meter. Der Versteinerungsprozess macht sie so hart wie das umgebende Gestein, so dass sie beim Herabfallen nicht schrumpfen oder verformen. Da sie oft von dem umgebenden Gestein nicht zu unterscheiden sind, bis sie herunterfallen, können Bergleute sie vorher nicht zuverlässig erkennen oder entfernen.
Erkennung und Risikomanagement
Kesselgründe können durch visuelle Kontrolle der Grubendecke nicht zuverlässig im Voraus erkannt werden. Einige können teilweise freigelegt sein, bevor der Abbau diese Stelle erreicht, aber viele liegen vollständig innerhalb der Gesteinsschicht. Die bewährte Schutzmaßnahme ist erhöhte Aufmerksamkeit und strikte Verwendung von Schutzhelmen in allen Untertagebereichen. Dachstützsysteme, wie Holz- oder Stahlstempel, müssen gewartet werden, um sicherzustellen, dass das Deckenmaterial so lange wie möglich stabil bleibt.
Der Name bezieht sich auf die zylindrische, gerundete Form dieser Fossil Überreste, die dem Boden eines Metallkessels oder Topfes ähnelt. Der Begriff ist hauptsächlich britisch und wird in den Kohlebergbauregionen Englands, Schottlands und Wales verwendet. Die amerikanische Bergbauterminologie kann den Begriff stone coal verwenden oder sich allgemein auf Dachrutschhazarde beziehen. Geologische Vermessungen neuer Grubenaufschlüsse erkennen manchmal das Vorhandensein von Holzfragmenten in Bohrkernen, so dass Betreiber risikoreiche Bereiche kennzeichnen können.