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Kfz-Technik

LDP

Abkürzung für limited driving privilege

LDP: eine eingeschränkte Fahrerlaubnis nach Entzug oder Widerruf

Eine LDP, oder Limited Driving Privilege, ist eine bedingte Fahrerlaubnis, die von einer staatlichen Kraftfahrzeugbehörde ausgestellt wird und einer Person erlaubt, trotz Entzugs oder Widerrufs ihrer vollständigen Fahrerlaubnis zu fahren, allerdings nur für bestimmte Zwecke. Statt ein komplettes Fahrverbot zu verhängen, ermöglicht eine LDP eingeschränktes Fahren, typischerweise für notwendige Aktivitäten wie Fahrt zur Arbeit, zum Schulbesuch, zu Arztbesuchen oder zu gerichtlich angeordneten Programmen. Das Dokument selbst funktioniert als rechtlicher Ersatz für einen Standard-Führerschein innerhalb dieser engen Grenzen.

Die Umstände, die zu einer LDP führen, unterscheiden sich je nach Rechtsprechung und Verstoßtyp. Ein Entzug wegen Punktesammlung, Nicht-Zahlung von Verwarnungsgebühren, fehlende Versicherung oder verwaltungsrechtlicher Führerscheinentzug (ALR) nach einer DUI-Anklage berechtigen üblicherweise Antragsteller. Einige Bundesstaaten stellen LDPs nach einer Wartefrist automatisch aus; andere verlangen vom Fahrer eine Petition bei einem Gericht oder einer Verwaltungshörung. Die Berechtigungskriterien, die Dauer der Einschränkung und die zulässigen Nutzungen werden durch Bundesgesetz und den spezifischen Grund des ursprünglichen Entzugs bestimmt.

Einschränkungen und Bedingungen

Eine LDP ist nicht gleichzusetzen mit einer vollständigen Fahrerlaubnis. Sie beschränkt das Fahren typischerweise auf bestimmte Strecken oder Korridore, legt zulässige Tageszeiten fest und kann das Fahren auf bestimmten Straßen oder Autobahnen untersagen. Einige LDPs unterliegen der Auflage eines Alkoholtestgeräts im Fahrzeug, wobei ein Atemalkohol-Messsystem installiert sein muss, bevor das Fahrzeug betrieben wird. Der Fahrer muss das LDP-Dokument beim Fahren ständig bei sich führen und es auf Verlangen von Polizeibeamten vorzeigen; Fahren außerhalb der festgelegten Bedingungen ist selbst ein Verstoß und kann zu Strafanklage führen, unabhängig von der ursprünglichen Ordnungswidrigkeit.

Das LDP-System existiert, um Verkehrssicherheit mit der praktischen Notwendigkeit in Einklang zu bringen, dass viele Menschen auf private Mobilität für Arbeit und notwendige Dienste angewiesen sind. Aus administrativer Sicht bietet es den Bundesstaaten einen gestaffelten Durchsetzungsmechanismus, der weniger störend ist als ein totales Verbot, aber schwerwiegender als eine Verwarnung. Die Einhaltung der oft komplexen räumlichen und zeitlichen Einschränkungen obliegt jedoch dem einzelnen Fahrer, und Verstöße treten häufig genug auf, dass viele Rechtsordnungen nun Alkoholtestgeräte als eingebautes Überwachungswerkzeug in der Fahrerlaubnis selbst nutzen.

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