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Bergbau und Gewinnung

MSHA

Abkürzung für Mine Safety and Health Administration.

MSHA: Amerikas Aufsichtsbehörde für Bergbausicherheit

Die Mine Safety and Health Administration ist die Bundesbehörde im U.S. Department of Labor, die Sicherheits- und Gesundheitsstandards für alle Bergbauunternehmen festlegt und durchsetzt, von Tagebau-Kohleminen bis zu unterirdischen Metallminen bis zu Steinbrüchen. Sie wurde 1978 gegründet, als man die Durchsetzungsfunktionen des Bureau of Mines mit der neu geschaffenen Mining-Division der Occupational Safety and Health Administration (OSHA) zusammenführte. MSHA erlässt die Vorschriften, die alles regeln, von Lüftungsanlagen und Wartung von Ausrüstungen bis hin zur Schulung von Arbeitern und Unfallmeldungen.

MSHA führt separate Standards für Kohlebergbau und Metall-/Nichtmetallbergbau, weil die Gefahrenprofile erheblich unterschiedlich sind. Eine tiefe unterirdische Kohlemine ist Methan- und Kohlenstaub-Explosionsrisiken ausgesetzt, denen ein oberflächiger Kalksteinbruch nicht ausgesetzt ist. Eine unterirdische Metallmine muss mit anderen Lüftungsanforderungen und Erzaufbereitungsgefahren umgehen. MSHA-Inspektoren führen geplante Inspektionen, Beschwerdeuntersuchungen und Stichprobenkontrollen in aktiven Minen durch; sie können Verstöße mit Verwarnungen ahnden und Geldstrafen verhängen, wobei die Bußgelder für schwerwiegende Verstöße inzwischen über 10.000 Dollar pro Verstoß liegen.

Meldepflicht und Compliance

Grubenbetreiber müssen schwerwiegende Zwischenfälle innerhalb bestimmter Fristen an MSHA melden: innerhalb von 15 Minuten bei Verletzungen, die einen Krankenhausaufenthalt erfordern, innerhalb von 24 Stunden bei Todesfällen oder Erkrankungen. Die Behörde verwaltet die Datenbank Mine Accident and Injury Reporting System (MAIRS), die alle meldepflichtigen Unfälle erfasst. Betreiber müssen auch Aufzeichnungen über Verletzungen, Erkrankungen, Staubprobenahmen und Gerätewartung führen. MSHA kann verlangen, dass Betreiber Operationen in Bereichen einstellen, die als unmittelbare Gefahr eingestuft sind.

Der Normgebungsprozess umfasst beide Abteilungen für Kohle und Metall/Nichtmetalle, die Leitdokumente, Standards und häufig gestellte Fragen ausstellen, die überarbeitet werden, wenn sich Technologie und Arbeitsbedingungen ändern. Compliance kostet Geld: Lüftungsverbesserungen, Umrüstungen von Ausrüstungen, Schulungsprogramme und administrativer Aufwand. Kleinere Betriebe kämpfen manchmal mit der regulatorischen Last, aber MSHA bietet technische Unterstützung und Beratungsdienste an, um Bergleuten zu helfen, die Anforderungen ohne formelle Verwarnungen zu erfüllen.

MASHAs Reichweite ist umfassend, aber nicht universal: sie regelt Sand- und Kiesbetriebe in einigen Bundesstaaten nicht, und bestimmte Rohstoffabbauaktivitäten fallen unter verschiedene Zuständigkeiten. Allerdings hat die Behörde ihre Durchsetzungsaktivität und Bußgelder in den letzten zwei Jahrzehnten stetig ausgebaut, was die Sicherheitsleistung zu einer messbaren und kostspieligen Angelegenheit für jedes Bergbauunternehmen macht.

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