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Crossovers

Breadboard: von der Küche ins Elektrolabor

Eine Schneidefläche aus Holz wird zur Standard-Plattform für temporäre elektronische Prototypen.

Für die meisten Menschen ist ein Breadboard schlicht ein Holz- oder Kunststoffbrett aus der Küche zum Schneiden von Brot, Gemüse oder Fleisch. Es ist ein bescheidenes Werkzeug, eines der ältesten Küchengeräte, das sich hauptsächlich durch Langlebigkeit und die Kratzer auszeichnet, die durch wiederholtes Schneiden entstehen.

In der Elektronik ist ein Breadboard ein völlig anderes Objekt ohne Bezug zur Lebensmittelzubereitung. Es ist ein Kunststoffbrett mit hunderten kleinen Löchern in einem Raster, typischerweise im Abstand von 0,1 Zoll. Diese Löcher sind intern durch Metallclips oder leitfähige Streifen verbunden und bilden elektrische Verbindungswege. Ein lötetfreies Breadboard ermöglicht Ingenieuren und Technikern, Bauteileanschlüsse (Widerstände, Kondensatoren, Transistoren, integrierte Schaltkreise) direkt in die Löcher zu stecken und Verbindungen sofort herzustellen oder zu unterbrechen, ohne zu löten. Das lötbare Breadboard erfordert permanente Befestigung bietet aber sicherere Verbindungen. Beide Typen erlauben Designern, Schaltkreisverhalten zu testen, Fehler zu beheben und schnell zu iterieren, bevor sie sich auf eine finale Leiterplatte festlegen.

Der Begriff "Breadboard" wurde direkt aus der Küchensprache übernommen, als frühe Elektronik-Experimentatoren in den 1950er und 1960er Jahren tatsächliche Holzbretter als Plattformen für die Anordnung von Bauteilen nutzten. Ingenieure nagel­ten oder verdrahteten Komponenten auf ein Holzbrett und nutzten es als temporären Rahmen für Schaltkreisaufbau und Tests. Die Bezeichnung blieb erhalten: Ein Breadboard wurde zur Bezeichnung für jede wiederverwendbare, nicht permanente Aufbauplatform.

Als Hersteller begannen, dedizierte Kunststoffbretter mit interner Verdrahtung für diesen Zweck zu produzieren, behielten sie den ursprünglichen Namen bei. Die Analogie funktionierte: Genau wie ein Breadboard eine neutrale Fläche für Küchenaufgaben bot, boten diese neuen Schaltbretter eine neutrale Fläche für elektronische Experimente. Heute ist Breadboarding in der Elektrotechnikausbildung und bei der schnellen Prototypenentwicklung in verschiedenen Branchen Standard, wobei die Küchenbedeutung des Wortes aus technischen Gesprächen verschwunden ist.

The dictionary entry

breadboard (noun, industrial supplies, equipment, and components)
A device used to build a (usually temporary) prototype of an electronic circuit and for experimenting with circuit designs. Both solder and solderless versions are available; the solderless type are easily reusable.

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