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Crossovers

Pot: vom Kochgeschirr zur Regelung

In der Küche ist ein pot ein Behälter für Flüssigkeiten. Auf der Werkbank regelt er den Strom mit einer Drehbewegung der Welle.

Für die meisten Menschen ist ein pot ein rundes Metallgefäß zum Kochen oder Lagern. Es steht auf dem Herd, nimmt Suppe oder Bohnen auf und besteht aus Stahl, Aluminium oder Kupfer. Das Wort stammt aus dem Altenglischen und bedeutet im Grunde dasselbe seit über tausend Jahren.

In der Werkstatt ist ein pot ein elektromechanischer Widerstandsregler, oft Potentiometer genannt. Er besteht aus einem Widerstandselement, üblicherweise eine Drahtspule oder ein Kohleschicht-Film, verbunden mit einem Schleifer, der sich darauf bewegt. Wenn man die Welle dreht oder den Schieber bewegt, macht der Schleifer Kontakt mit verschiedenen Punkten des Widerstandes und ändert so den Widerstand in der Schaltung. Bei Audiogeräten sitzt ein pot hinter dem Lautstärkeregler; das Drehen des Knopfes dreht die Welle, die den Schleifer bewegt, der den Widerstand und damit die an den Verstärker angelegte Spannung regelt. In Messinstrumenten und industriellen Steuerungen dienen pots zur Kalibrierung, zur Justierung der Vorspannung oder zum Einstellen eines Sollwertes.

Die Namensgebung ist nachvollziehbar. Die ersten elektromechanischen Widerstände waren Wickelspulen, physisch sperrig und visuell ähnlich Metall-Töpfen, wenn sie in Schränke verbaut wurden. Der Name blieb erhalten. Im frühen zwanzigsten Jahrhundert war "pot" schon standardisierte Werkstattsprache in der Funk- und Elektrotechnik.

Moderne pots sind auf Daumennagelgröße geschrumpft und als Trim-pots oder Panel-pots auf Leiterplatten montiert, oft mit einem Schlitzschraubendreher-Anschluss statt einer Welle zur manuellen Justierung. Ihre Funktion hat sich nicht verändert: Sie bleiben einfache, passive Bauteile ohne bewegliche Teile außer dem Schleifer und benötigen keine Stromversorgung zum Betrieb. Diese Einfachheit und Zuverlässigkeit machten sie zu einem Klassiker in jedem Technikerbesteck und halten sie dort bis heute.

The dictionary entry

pot (noun, shop talk and trade slang)
A simple electromechanical device used to control resistance or voltage (often to adjust sound volume) in an electronic device by rotating or sliding when manipulated by a human thumb, screwdriver, etc.

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