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Crossovers

Screen: von Filtergaze bis zum Präzisions-Druckwerkzeug

Für die meisten Menschen zeigt ein Screen Bilder. In der Druckerei ist es ein feinmaschiges Gewebe, das genau steuert, wo die Farbe landet.

Außerhalb der Fabrik ist ein Screen ein flaches Anzeigefeld, das Licht und Bilder darstellt: ein Fernseher, ein Monitor, ein Smartphone. Das Wort entwickelte sich aus dem ursprünglichen Sinn einer physischen Barriere, einer gewebten oder lattenförmigen Trennwand, die einen Raum vor einem anderen abschirmt und gleichzeitig Luft und Sicht durchlässt.

In der Industriedruckerei bezeichnet screen ein anderes, aber verwandtes Objekt. Es ist ein Gewebe aus feinen Drähten oder Fäden, üblicherweise aus Polyester, Nylon oder Edelstahl, straff über einen starren Rahmen gespannt. Die Maschen sind gleichmäßig und präzise dimensioniert. Eine fotografische Emulsion wird auf den Screen aufgetragen und durch ein fotografisches Negativ belichtet, wobei die Emulsion in bestimmten Bereichen aushärtet und in anderen löslich bleibt. Die löslichen Bereiche werden dann ausgewaschen und hinterlassen offene Maschen, durch die Farbe hindurchtreten kann, und gesperrte Bereiche, durch die sie nicht hindurchtreten wird. Dieser präparierte Screen ist die Schablone, die beim Screen-Druck verwendet wird, auch Siebdruck genannt. Die Farbe wird durch die offenen Maschen auf das darunter liegende Material, Papier oder Stoff oder Leiterplatte, gepresst.

Die Feinheit des Gewebes, gemessen in Maschen pro Zoll, bestimmt die Auflösung und Detailgenauigkeit des Drucks. Ein grobes Gewebe trägt dickere Farbschichten auf und wird für kräftige, hochdeckende Arbeiten verwendet. Ein feines Gewebe hält die Farbe zurück und ermöglicht feinere Details und dünnere Schichten. Die Screen-Maske, eine verwandte Komponente in der Elektronikfertigung, ist ein Screen zur Applikation von Lötpaste oder leitfähigem Klebstoff auf Leiterplatten mit Mikrometer-Präzision, um sicherzustellen, dass Bauteile auf ihren Kontaktflächen und nirgendwo sonst landen.

Das Wort screen als Filterungsbarriere geht auf den Sinn einer physischen Trennwand oder eines Siebs zurück. Beim Druck ist der Screen buchstäblich ein Sieb, das auswählt, welche Teile der Oberfläche Farbe erhalten. Das Gewebe selbst sperrt und lässt durch, genau wie die Wörterbuchdefinition besagt. Die Abweichung zwischen der visuellen Anzeigebedeutung und der Druckbedeutung fand im 20. Jahrhundert statt, als elektronische Screens verbreitet wurden, aber beide erben den ursprünglichen Sinn einer durchlässigen Barriere: eine filtert Licht und Elektronen; die andere filtert Farbe.

The dictionary entry

screen (noun, industrial printing)
A material woven from fine wires intended to block animals or large particles from passing while allowing gasses, liquids and finer particles to pass.

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