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Transport und Logistik

Stoßdämpfer

Englisch: attenuator

Vorrichtung zur Minderung von Aufprallkräften oder Absorbierung von Stoßenergie

Aufprallbremse: der Puffer, der Kollisionen auf der Autobahn entschärft

Eine Aufprallbremse ist eine tragbare oder halbfeste Vorrichtung, die vor Arbeitszonen, Spurverengungen oder Gefahrenstellen auf Straßen und Autobahnen platziert wird, um die Aufprallenergie eines Fahrzeugs aufzunehmen, das nicht abbremsen oder anhalten kann. Sie sitzt zwischen dem entgegenkommenden Verkehr und der Gefahr und ist dazu ausgelegt, zu zerknautschen, sich zu verformen oder abzulenken, statt die volle Kraft auf Arbeiter, Geräte oder feste Infrastruktur zu übertragen. Die Vorrichtung gewinnt Sekunden und Distanz und verwandelt einen möglicherweise tödlichen Aufprall in einen überlebbaren.

Gebräuchliche Typen sind wassergefüllte Barrieren (Kunststofftrommel oder Behälter, die flexibel sind und Energie abbauen), sandfüllbare Fässer, auf Lastwagen montierte Aufprallbremsen (TMAs), die hinter einem Arbeitsfahrzeug gezogen werden, und proprietäre Dämpfungssysteme aus Schaumstoff, Kunststoff oder Metallwaben. Wassergefüllte Barrieren sind beliebt, weil sie preiswert, wiederverwendbar und reflektierend sind; Sandfässer sind schwerer und windbeständiger, lassen sich aber nicht so schnell einsetzen. TMAs sind auf der Rückseite eines Lastwagens oder Schutzfahrzeugs montiert und bewegen sich mit der Arbeitszone, wobei sie sowohl Arbeiter als auch das Fahrzeug selbst schützen.

Normen und Platzierungsregeln

In den meisten Jurisdiktionen müssen Aufprallbremsen auf Hauptstraßen die Aufprallnormen des NCHRP (National Cooperative Highway Research Program) oder gleichwertiger Stellen erfüllen, die festlegen, wie viel Kraft sie bei verschiedenen Aufprallgeschwindigkeiten aufnehmen können. Der Abstand stromaufwärts zur Gefahrenstelle variiert je nach Straßengeschwindigkeit: Eine Autobahn mit einer Geschwindigkeitsbegrenzung von 55 mph (88 km/h) erfordert typischerweise, dass die Aufprallbremse mehrere hundert Fuß zurück positioniert wird, um Fahrern Zeit zu reagieren. Schlechte Platzierung oder das Fehlen einer Aufprallbremse in einer Arbeitszone ist eine häufig zitierte Verletzung nach Unfällen in Autobahn-Arbeitszonen.

Aufprallbremsen versagen oder werden unwirksam, wenn sie mehrmals getroffen werden, ohne zurückgesetzt zu werden, wenn sie nicht ordnungsgemäß gefüllt oder gewartet werden, oder wenn sie zu nah am eigentlichen Arbeitsbereich positioniert sind. Ein Wasserfass, das seine Dichtheit verloren hat, absorbiert deutlich weniger Energie; eine TMA, die nicht regelmäßig auf Rahmenschäden inspiziert wird, kann bei Aufprall unvorhersehbar einknicken. Wetter spielt auch eine Rolle: Wasserbarrieren können in kalten Klimazonen einfrieren und verlieren ihre Flexibilität; Wind kann leichtere Barrieren aus ihrer Position verschieben.

Der Begriff Aufprallbremse stammt vom lateinischen attenuare, das Dünne machen oder abschwächen. In diesem Zusammenhang schwächt es die Heftigkeit des Aufpralls ab, nicht die Kraft selbst. Die Vorrichtung ist unverzichtbare Sicherheitsinfrastruktur, nicht optional, und ist in den USA im Manual on Uniform Traffic Control Devices (MUTCD) und in ähnlichen Regelwerken anderswo geregelt. Ihre Präsenz in einer Autobahn-Arbeitszone ist gesetzlich vorgeschrieben und ihre ordnungsgemäße Aufstellung ist Aufgabe des Auftragnehmers und des Verkehrskontrollverantwortlichen.

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