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Industriebedarf, Maschinen und Bauteile

Band-Drucker

Englisch: band printer

Eine Art Schlagzeilendrucker, bei dem ein mit Zeichenformen und Zeitsignalen geätztes Metallband horizontal über das Druckfeld bewegt wird, wodurch Hämmer darauf schlagen und Zeichen vom Band durch ein Farbband auf das Papier übertragen.

Banddrucker: Impact-Zeilendrucker mit rotierendem Metallband

Ein Bandducker ist ein industrieller Impact-Drucker, der Ausgaben durch das Anschlagen von in ein sich kontinuierlich bewegendes Metallband eingravierte Zeichen erzeugt. Das Band, typischerweise aus Stahl oder Aluminium, rotiert horizontal über die Drucklinie mit konstanter Geschwindigkeit. Wenn die richtige Zeichenposition mit einer bestimmten Spalte ausgerichtet ist, schlägt ein solenoidbetriebener Hammer das Papier gegen ein Farbband, wobei das Zeichenbild auf die Seite darunter übertragen wird. Das Band vollendet seinen Zyklus und kehrt zum Anfang für die nächste Zeile zurück.

Das Metallband selbst ist die kritische Komponente, eingraviert mit einem kompletten Zeichensatz, der viele Male über seine Länge wiederholt ist. Zeitmarkierungen, die in das Band gestanzt sind, ermöglichen dem Drucker-Controller, Zeichenpositionen mit Präzision zu erkennen. Übliche Bänder trugen 48 bis 64 Zeichen pro Wiederholung und deckten Großbuchstaben, Ziffern und Satzzeichen ab. Das Band bewegte sich mit Geschwindigkeiten zwischen 300 und 600 Zoll pro Sekunde, wobei Druckgeschwindigkeiten von 300 bis 600 Zeilen pro Minute möglich waren, abhängig von der Zeichensatzgröße und der Hammeransprechzeit.

Aufbau und Varianten

Banddrucker passen typischerweise Papierbreiten von 8 bis 15 Zoll, mit mehreren Hammerblöcken, die gleichzeitige Schläge über die Druckbreite ermöglichen. Robuste Varianten in Fertigung, Abrechnung und Datenverarbeitung liefen kontinuierlich für Stunden. Einige Konstruktionen hatten austauschbare Bänder und erlaubten Bedienern, Zeichensätze oder Schriftarten ohne größere Umkonfigurierung zu wechseln. Der Ribbonmechanismus trug sich automatisch zwischen Zeilen vor, und der Papiertransport wurde durch Kettenräder gesteuert, die in die vorgestanzten Randlöcher des Papiers eingriffen, Standard bei Endlospapieren.

Die Technologie entstand in den 1950er Jahren und dominierte industrielle Druckaufgaben bis in die 1970er Jahre, besonders für hochvolumige Tabellier- und Abrechnungsanwendungen. Banddrucker waren lauter und erforderten mehr Wartung als Thermal- oder frühe Matrixdrucker, boten aber überlegene Druckqualität und Zuverlässigkeit bei hohem Durchsatz. Sie konnten Mehrschichten-Formulare unter Verwendung von Kohlepapier handhaben, ein kritischer Vorteil, bevor Laserdruck wirtschaftlich wurde. Verschleiß am Band und an den Hammerspitzen erforderte regelmäßige Überprüfung und Austausch.

Banddrucker sind in neuen Installationen praktisch obsolet geworden, verdrängt durch Laser-, Tintenstrahldruck- und Zeilenmatrix-Technologien. Jedoch bleiben erhebliche installierte Basen in älteren Industrieumgebungen bestehen, besonders in Versorgungsbetrieben, Fertigungsanlagen und älteren Rechenzentren, wo Zuverlässigkeit und Schutz der Kapitalinvestition dafür sprechen, bestehende Ausrüstung in Betrieb zu halten. Ersatzbänder und Komponenten bleiben durch Industriedrucker-Spezialisten erhältlich, die diese älteren Systeme unterstützen.

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