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Industrieelektronik

batteriepuffergepuffert

Englisch: battery-backed

Von einem Gerät, das eine Batterie verwendet um den Betrieb aufrechtzuerhalten, wenn keine Stromversorgung durch das Hauptnetz besteht (z.B. bei Stromausfällen).

batteriepuffered: Stromversorgung bei Netzausfall

Ein batteriepuffertes Gerät enthält eine eingebaute Batterie, die Strom liefert, wenn die primäre AC-Stromversorgung unterbrochen oder ausfällt. Dies ist kein Gerät, das ausschließlich mit Batterien läuft, sondern eines, das bei Bedarf auf Batteriebetrieb umschaltet. Die Batterie wird normalerweise durch die reguläre Stromversorgung des Geräts geladen und ist bereit, sofort zu aktivieren, wenn die Netzspannung unter einen Schwellenwert abfällt oder ganz ausfällt.

Die häufigste industrielle Anwendung ist die unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV), die die Zeitspanne zwischen Netzausfall und Generatorstart überbrückt oder kritische Geräte während kurzer Ausfälle in Betrieb hält. Batteriepufferte Echtzeit-Uhren halten die genaue Uhrzeit in industriellen Reglern und Datenloggern bei Stromausfällen. CMOS-Speicher in speicherprogrammierbaren Steuerungen (SPS) und DCS-Systemen verlassen sich oft auf kleine Lithiumbatterien, um Schaltlogik, Sollwerte und Alarmmeldungen bei Stromausfällen zu sichern. Notstromversorgung für Notbeleuchtung, Brandmeldeanlagen und Sicherheitssysteme wird gleichfalls aus Batteriepufferung gemäß Norm bereitgestellt.

Die Batterietechnik variiert je nach Anwendung und erforderlicher Laufzeit. Blei-Säure-Batterien in industriellen USV-Anlagen bieten für die meisten Installationen eine Laufzeit von 5 bis 15 Minuten unter Volllast. Kleinere Systeme verwenden verschlossene Blei-Säure-Batterien (SLA) mit Kapazitäten in Ampere-Stunden. Hochzuverlässige Anwendungen, besonders in Telekommunikation und Rechenzentren, nutzen Lithium-Ionen-Batteriebänke mit Kapazitäten im Kilowatt-Stunden-Bereich und unterstützen Laufzeiten von 15 Minuten bis zu mehreren Stunden je nach Last. Die interne Elektronik muss eine Ladefunktion und Spannungsregelung enthalten, um Überladung zu vermeiden und einen nahtlosen Wechsel zwischen AC- und Batteriestrom zu gewährleisten.

Ausfallarten und Instandhaltung

Die schwache Stelle in jedem batteriepufferten System ist die Batterie selbst. Blei-Säure-Zellen verschlechtern sich mit Alter, Temperaturextremen und Ladezyklen. Eine Batterie, die monatelang ungenutzt lag, liefert möglicherweise nicht die angegebene Kapazität, wenn sie gebraucht wird. In der Industrie ist regelmäßiges Lasttesten und Austausch nach einem Zeitplan üblich, typischerweise alle 3 bis 5 Jahre, bevor eine Verschlechterung kritisch wird. Selbstentladung und Sulfatierung verkürzen die Lagerfähigkeit von Backupbatterien, besonders in heißen Umgebungen. Moderne USV-Systeme enthalten Batterieüberwachung, die Spannung und Ladezustand verfolgt und das Instandhaltungspersonal vor Zellenfehlern vor völligem Ausfall warnt.

Der Begriff batteriepuffert unterscheidet Geräte mit integrierter Backupstromversorgung von denen, die nur externe Batteriemodule unterstützen oder eine separate USV benötigen. Ein Gerät mit der Bezeichnung batteriepuffert bedeutet, dass der Hersteller die Batterie als Teil des Geräts bemessen, eingebaut und gewährleistet hat. Dieser Begriff erscheint häufig in Spezifikationen für industrielle Instrumente, Regler und Sicherheitssysteme, um zu signalisieren, dass sie bei kurzfristigen Stromausfällen kritische Daten oder Funktionen nicht verlieren, ohne dass zusätzliche Infrastruktur erforderlich ist.

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