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Fertigung

Kamm

Englisch: dent

Ein Schlitz oder Draht in einem Webkamm.

Kamm: der Drahtrahmen, der deine Kettfäden spaced

Beim Weben ist ein Kamm ein einzelner Draht oder Blatt, der Teil des Rietens ist, der kammartigen Struktur, die im Webstuhlrahmen montiert ist. Jeder Kamm hält und spaced einen oder mehrere Kettfäden während des Webprozesses. Die Kämme bestehen üblicherweise aus flachem Stahldraht und sind in präzisen Abständen angeordnet, um die Fadendichte oder Enden pro Zoll (EPI) des fertigen Gewebes zu bestimmen.

Riete werden in Standardbreiten geliefert, üblicherweise in Zoll gemessen, und sind nach ihrer Kammdichte spezifiziert: Ein 40er-Ried spaced die Kettfäden mit 40 Kämmen pro Zoll, während ein 20er-Ried sie mit 20 pro Zoll spaced. Ein einzelner Kamm kann einen Faden halten (offene Kammung) oder mehrere Fäden (enge Kammung), je nach gewünschtem Gewebegewicht und Bindung. Für dicht gewebte Stoffe oder feine Garne ist engerer Kammabstand erforderlich; für lockere, offene Bindungen oder dicke Garne passt größerer Abstand.

Der Kamm erfüllt während des Webens zwei kritische Funktionen. Erstens erhält er gleichmäßigen Abstand über der Kette während der Schuss-Öffnungs- und Schließbewegung und verhindert, dass Fäden sich verdrehen oder verwickeln. Zweitens fungiert er als Schlagwerkzeug, wenn der Ried nach vorne schwingt, um den neu gewobenen Schuss gegen die Webkante (die Kante des geformten Gewebes) zu schlagen. Abgenutzte oder verbogene Kämme führen zu unregelmäßigen Leisten, ungleichmäßiger Fadenspannung und sichtbaren Fehlern im Stoff.

Rietschäden entstehen am häufigsten durch gebrochene oder verformte Kämme, die Fäden nicht mehr gerade halten oder nicht gleichmäßig schlagen. Verbogene Kämme können unter kontrollierten Bedingungen begradigt werden, aber gerissene oder stark geknickte Drähte erfordern üblicherweise einen Rietwechsel. Einige Riete haben auswechselbare Kämme für Teilreparaturen, obwohl dies in der modernen Produktion selten ist.

Der Begriff Kamm stammt wahrscheinlich vom Altfranzösischen Kamm (Zahn) ab und spiegelt die Ähnlichkeit des Riets mit einem Kamm wider. In der breiteren Textilterminologie wird der Ried selbst manchmal Kamm-Ried genannt, um ihn von anderen Riet-Typen zu unterscheiden. Das Verständnis von Kammspezifikationen ist wichtig zum Berechnen des Kettmaterials, zum Vorhersagen der Gewebedichte und zum Troubleshooting von Webfehlern bezüglich Fadenkontrolle und Oberflächenerscheinung.

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