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Landtechnik

Entenscharschare

Englisch: duckfoot

Relativ kleine, flache Pflugschar zum Bearbeiten des Bodens, die wie eine Entenpfote geformt ist.

Entenfuß: breite, flache Pflugschar für flache Bodenbearbeitung

Ein Entenfuß ist eine schaufelförmige Pflugschar, typischerweise 7,5 bis 15 cm breit, mit einer flachen Schnitttiefe von 5 bis 10 cm. Das Blatt spreizt sich leicht vom Schaft ab und ahmt die Form einer Entenschwimme nach, was dem Werkzeug seinen Namen und seinen funktionalen Vorteil verleiht. Dieses Design schneidet horizontal durch die Oberschicht, statt sie umzuschlagen, durchschneidet Unkräuter, Wurzelsysteme und Bodenkrusten, ohne organische Stoffe zu vergraben oder unfruchtbare Unterböden an die Oberfläche zu bringen.

Entenfüße werden an Kultivoren, Scheibeneggen und manchmal kleine Wendepflüge als austauschbare Scharen montiert. Ein einzelnes Gerät kann mehrere Entenfüße mit Abständen von 15 bis 30 cm tragen, um einen Streifen von 90 bis 120 cm Breite zu bearbeiten. Sie leisten hervorragende Dienste in Konservierungsbodenbearbeitungssystemen, besonders bei Direktsaat- oder Mulchsaatverfahren, wo der Schutz des Bodens Vorrang hat. Der flache Schnittwinkel von typischerweise 15 bis 25 Grad zur Horizontalen lässt Stoppeln stehen und verringert das Erosionsrisiko gegenüber tiefergrabenden Werkzeugen.

Der Entenfuß arbeitet am besten in feuchtem, mitteltexturiertem Boden. In lehmhaltigen Böden lagert sich Erde auf der flachen Unterseite des Blattes ab, was die Schnittleistung mindert und den Bediener zwingt, zu stoppen und das Blatt zu reinigen. Sandige Böden bieten geringen Widerstand, und das Werkzeug rutscht eher ab, als zu schneiden. Steine sind ein echtes Risiko: Ein Entenfuß verfängt sich leichter an vergrabenen Steinen und biegt ab als eine schmalere Schar. Felder sollten daher vorher untersucht werden.

Die Unterseite eines Entenfußes stumpft schneller ab als eine spitze Schar, weil sie mehr Fläche der Bodenschliffwirkung bietet. Bediener schärfen Entenfüße, indem sie die Vorderkante leicht schleifen oder feilen, um eine scharfkantige Linie zu erhalten. Im Gegensatz zu Scharen, die von selbst reiningend wirken (Boden natürlich abwerfen), erfordern Entenfüße während des Betriebs häufigeres Reinigen. Verbogene oder rissige Scharen müssen ersetzt werden; Reparaturschweißen lohnt sich selten angesichts ihrer geringen Kosten.

Entenfüße liegen zwischen echtem Pflügen und Eggen in der Hierarchie der Bodenbearbeitungsgeräte. Sie verbinden Altes und Neues: Kleinbauern und Gärtner schätzen sie für die Unkrautbekämpfung ohne tiefe Störung, während Konservierungspraktiker sie als Teil gestapelter Gerätsysteme einsetzen. Der Begriff taucht in Landmaschinenkataloges seit dem frühen 20. Jahrhundert auf, obwohl das Werkzeug selbst älter ist und aus handgehaltenen Hackendesigns hervorgegangen ist, die für tierische oder mechanische Zugkraft angepasst wurden.

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