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Elektrotechnik

Ferngespräch mit Bestätigung

Englisch: person-to-person

Telefonanruf, bei dem der Anrufer nur dann verbunden und belastet wird, wenn die angeforderte Person erreichbar ist.

Person-to-Person: Operator-bestätigte Verbindung, Anrufer zahlt nur bei Annahme

Ein Person-to-Person-Anruf ist eine Telefonverbindung, bei der der Anrufer eine bestimmte Person nennt und durch einen Vermittler geleitet wird, der bestätigt, dass diese Person erreichbar ist, bevor die Verbindung hergestellt und die Abrechnung beginnt. Im Gegensatz zu einem Station-to-Station-Anruf, bei dem jede Person, die am Zielort antwortet, das Gespräch beendet, erfordert ein Person-to-Person-Anruf die positive Identifizierung der genannten Person.

Dieser Service basiert auf der Einmischung eines Vermittlers bei der Vermittlungsstelle. Der Anrufer nennt den Namen und oft den Ort der gewünschten Person. Der Vermittler wählt dann die Nummer und fragt, wer abnimmt, ob die genannte Person anwesend ist, oder leitet den Anruf an die Zielzentrale weiter, wo ein lokaler Vermittler diese Überprüfung vornimmt. Erst nach Bestätigung bleibt die Verbindung bestehen und die Abrechnung beginnt.

Die finanzielle Logik ist einfach: Der Anrufer trägt die Kosten nur, wenn er die tatsächlich gewünschte Person erreicht. Dies machte Person-to-Person-Anrufe deutlich teurer als Station-to-Station-Anrufe, da sowohl die Vermittlerzeit als auch die Leitungszeit abgerechnet wurden. Die Gebühren bestanden oft aus einer Grundgebühr plus Minutentarif, wobei die Grundgebühr durch die Vermittlerarbeit begründet war. Bei Ferngesprächen war dieser Aufschlag erheblich, weshalb die meisten Anrufer Person-to-Person nur dann nutzten, wenn Sicherheit wichtiger war als Kosten, etwa bei dringenden Geschäftsangelegenheiten oder Notfällen, bei denen das Erreichen der falschen Person sowohl Geld als auch Zeit verschwendete.

Der Service setzte eine Welt voraus, in der Telefonnummern zu Orten gehörten, nicht zu Personen. Eine Haushalts- oder Büronummer konnte von einer Empfangsdame, Sekretärin, einem Familienmitglied oder jemandem beantwortet werden, der gerade in der Nähe des Hörers war. Person-to-Person überbrückte diese Lücke, indem es die Person statt des Ortes zum Ankerpunkt für Abrechnung und Verbindung machte. Der Vermittler wurde zum Mechanismus dieser Überprüfung.

Person-to-Person-Anrufe gingen zurück, als sich Selbstwahl bei Ferngesprächen durchsetzte und mobile Telefone echte persönliche Nummern ermöglichten. Die moderne Telekommunikation verwarf das Vermittler-Verifizierungsmodell aus Kostengründen, womit der Begriff größtenteils zum historischen Relikt wurde. Das Konzept überlebt jedoch in geschäftlichen Kontexten, in denen Call Center immer noch nach benannten Personen filtern, bevor sie kostenpflichtige Verbindungen herstellen, und in der technischen Terminologie, wo es weiterhin die Architektur von vermittler-gestützten Services in älteren Netzen beschreibt.

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