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Werkstattsprache und Slang

Sechs-Fuß-Gleismitte

Englisch: six foot

Der Bereich zwischen den nächsten Schienen zweier paralleler Normalspurgleise, unabhängig vom tatsächlichen Abstand.

Sechs Fuß: der Bahnkorridor zwischen zwei Gleisen

Der Sechs-Fuß-Abstand ist der Raum zwischen den Laufschienen von zwei benachbarten Normalspurgleisen. Trotz seines Namens variiert die tatsächliche Messung je nach Bahnverwaltung und Land. Bei britischen Eisenbahnen beträgt er typischerweise zwischen 1,83 Metern (6 Fuß) und 2,13 Metern (7 Fuß), gemessen von der Außenkante einer Schiene zur Außenkante der angrenzenden Schiene. Der Begriff bleibt Teil des Eisenbahn-Vokabulars, auch wenn der physische Abstand von sechs britischen Fuß abweicht.

Dieser Zwischenraum ermöglicht sichere Bewegungen von Arbeitern, Ausrüstungen und Wartungsfahrzeugen zwischen Gleisen, ohne die Laufschienen selbst zu beschädigen. In Rangierbahnhöfen und Nebengleisen mit mehreren parallelen Gleisen wird der Sechs-Fuß-Abstand bei Bewegungen entlang der Linie während Rangiervorgängen entscheidend. Gleisarbeiter, Monteure und Inspektoren bewegen sich regelmäßig durch den Sechs-Fuß-Abstand während Wartungsfenstern. Der Raum muss von festen Hindernissen frei gehalten werden, obwohl temporäre Ausrüstungen wie Leuchten, Werkzeuge und Kabeltrassen dort während der Arbeit häufig positioniert werden.

Variationen und praktische Beschränkungen

Der Sechs-Fuß-Abstand wird dort beträchtlich enger, wo feste Bauwerke eindringen. Bahnsteige, Signalmasten, Brückenpfeiler und Gebäude neben der Strecke können den Arbeitsraum erheblich verringern. Bei manchen älteren Strecken sind Sechs-Fuß-Abstände so eng wie 1,5 Meter, was echte Gefahren für Personal darstellt, das zwischen Laufschienen arbeitet. Moderne Signalisierungs- und Elektrifizierungsausrüstung, die im Sechs-Fuß-Abstand installiert wird, kann Bewegung und Sichtlinie weiter behindern, besonders wenn zwei Oberleistungssysteme parallel laufen.

Der Begriff selbst stammt aus der frühen Eisenbahnzeit, als diese Messung auf britischen Eisenbahnnetzen standardisiert wurde. Er bleibt in der Eisenbahn-Sprache und in Konstruktionsstandards verankert, auch auf modernen Strecken, wo der tatsächliche Abstand in Millimetern genauer vorgegeben sein kann. Verschiedene Bahngesellschaften setzen unterschiedliche Mindestabstände fest, und Museumseisenbahnen folgen möglicherweise historischen Messungen. Der Sechs-Fuß-Abstand unterscheidet sich vom Bahnsteiggleisraum, das heißt vom Raum zwischen Bahnsteig und angreifendem Gleis, der normalerweise breiter ist und für Personen- und Güterumschlag konzipiert ist, nicht für Personenzugang.

Die Arbeit im Sechs-Fuß-Abstand während des Bahnbetriebs erfordert strenge Sicherheitsprotokolle. Gleisarbeiter müssen durch Beobachter, Geschwindigkeitsbeschränkungen oder Streckensperrungen geschützt werden, je nach Verkehrsdichte. Die enge Natur des Raums und die Nähe zu fahrenden Zügen machen ihn zu einer der gefährlicheren Arbeitsumgebungen in der Eisenbahnwartung. Zu verstehen, was der Sechs-Fuß-Abstand ist und zu erkennen, wo er zu eng oder versperrt ist, zählt zum grundlegenden Sicherheitswissen für jeden, der an oder neben Eisenbahnstrecken arbeitet.

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