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Kfz-Technik

Bordbatterie

Englisch: accessory battery

Die Standard-12V-Bleiakkumulator eines Kraftfahrzeugs oder Ersatzbatterie für ein Standard-12V-Fahrzeugbatterie in Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren, typischerweise zur Versorgung der 12V-Systeme, der Zubehörteile, der Infotainment-, Fahrzeugcomputer- und elektronischen Systeme.

Zusatzbatterie: das 12-Volt-Arbeitstier für alles außer dem Motorstart

Die Zusatzbatterie ist eine 12-Volt-Bleiakkumulatorbatterie, die in den meisten Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor verbaut ist. Ihre Hauptaufgabe besteht darin, elektrische Energie für Fahrzeugsysteme bereitzustellen, die den Motor nicht direkt starten: Beleuchtung, Scheibenwischer, Infotainment, Klimaregelung, elektrische Fenster, Türschlösser und die Motorsteuerung selbst. In einer klassischen Ausführung kümmert sich eine separate Startbatterie um den Motorstart, während die Zusatzbatterie die kontinuierlichen und intermittierenden Lasten während der normalen Fahrt trägt.

In modernen Personenkraftwagen hat sich diese Unterscheidung jedoch verwischt. Viele Autos nutzen inzwischen nur noch eine einzige 12-V-Batterie für Motorstart und Zubehör, ausgelegt für den Einschaltstromstoß beim Starten (typischerweise 200 bis 400 Ampere für einige Sekunden) und die ständigen Ruhestromverluste bei ausgeschaltetem Motor (zwischen 20 und 100 Milliampere, je nach Sicherheitssystemen und aktiven Modulen). Die Zusatzbatterie erfüllt weiterhin dieselbe elektrische Aufgabe; die Bezeichnung stammt einfach aus älteren Praktiken bei Nutzfahrzeugen und schweren Maschinen, wo Doppelbatterien Standard waren.

Typische Autobatterien sind Bleichemien: entweder offene Zellen, Absorberglasmatten (AGM) oder verstärkte offene Systeme (EFB). Die Kapazität reicht je nach Fahrzeuggröße und Stromverbrauch von 40 bis 100 Amperestunden. Die Spannung muss zwischen etwa 12,6 Volt (vollgeladen) und 10,5 Volt (Mindestschwelle für zuverlässigen Start) liegen. Unterhalb von 10,5 Volt beginnt das Batteriesteuermodul und das Infotainmentsystem, sich abzuschalten, um sich vor Unterspannungszuständen zu schützen.

Ausfallmechanismen und Instandhaltung

Der Ausfall von Zusatzbatterien entsteht typischerweise durch Sulfatierung (Ansammlung von Bleisulfatkristallen auf den Platten), innere Korrosion, Plattenabbau oder einfach durch Lebensende nach vier bis sechs Jahren thermischer Wechselbelastung und Lade-Entlade-Zyklen. Moderne Fahrzeuge mit intelligenten Batteriemanagementsystemen können den inneren Widerstand und den Ladezustand messen und warnen den Fahrer vor kritischen Ausfällen. Kältebedingungen beschleunigen den Verschleiß: Bei jedem 10-Grad-Celsius-Abfall unter dem Gefrierpunkt halbiert sich die verfügbare Leistung der Batterie ungefähr. Ruhestromverluste durch Sicherheitssysteme oder fehlerhafte Module können eine intakte Batterie innerhalb weniger Tage entladen.

Bei Nutzfahrzeugen, Lastkraftwagen und manchen Hybrid- oder Elektrofahrzeugen kann die Zusatzbatterie durch Lithium-Eisenphosphat-Zellen (LiFePO4) ergänzt oder ersetzt werden, um Gewicht zu sparen und die Lebensdauer zu verlängern. Diese erfordern andere Ladeprofile und Isolationsschaltungen, um Schäden an der Hauptantriebsbatterie oder dem Ladesystem zu vermeiden. Unabhängig von der Chemie bleibt die Zusatzbatterie unverzichtbar: Ohne sie kann das Fahrzeug nicht starten und alle 12-V-Systeme fallen aus.

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