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Arbeitssicherheit

Bresnan-Düse

Englisch: Bresnan nozzle

Rotierende Düse mit mehreren Austrittsöffnungen, die beim Durchführen durch eine Deckenöffnung Wasserstrahlen in kreisförmigem Muster versprüht.

Bresnan-Düse: Rotationsprühanlage zur Brandbekämpfung in tiefer gelegenen Bereichen

Eine Bresnan-Düse ist eine rotierende Wasserausbringungsvorrichtung zur Brandbekämpfung in Kellern, Kellergeschossen und anderen unter der Bodenebene oder unter Zwischendecken gelegenen Räumen. Sie besteht aus einem Körper aus Messing oder Bronze mit mehreren schräg angeordneten Ausgangsöffnungen, die um ihren Umfang verteilt sind. Wenn der Wasserdruck die Düse zum Drehen bringt, stoßen diese Öffnungen Wasserstrahlen in einem vollständigen Kreismuster aus, sodass ein über der Düse stehender Feuerwehrmann Flammen in einem Bereich ersticken kann, den er nicht direkt erreichen oder sehen kann.

Die Düse wird durch eine Bodenöffnung, eine Luke oder ein Treppenhaus an einem Seil oder einer Kette heruntergelassen, während Wasser durch ihre Versorgungsleitung fließt. Allein der Druck treibt die Rotation an, ohne dass bewegliche Teile manuell bedient werden müssen. Typische Auslasswinkel liegen zwischen 45 und 60 Grad zur Horizontalen und erzeugen überlappende Sprühdeckung. Die Durchflussmengen hängen von Wasserdruck und Düsenausführung ab, aber Industriemodelle fördern üblicherweise 60 bis 120 Gallonen pro Minute.

Bresnan-Düsen sind am wertvollsten bei Kellerbränden und Bränden in verborgen gelegenen Räumen, wo Hitze, Rauch und statische Bedenken den Eintritt gefährlich machen. Das kreisförmige Sprühmuster deckt eine größere Fläche ab als ein von oben herab gerichteter Handstrahl, und die Düse kann durch Anpassung der Seilspannung gedreht oder neu ausgerichtet werden. Die Vorrichtung funktioniert jedoch nur dort, wo sich eine Öffnung über dem Brandbereich befindet, und der Wassernebel kann nicht direkt beobachtet werden, weshalb der Bediener sich auf Druckrückmeldung und Zeitgebung verlassen muss.

Die Konstruktion stammt aus dem frühen 20. Jahrhundert als Lösung für ein spezifisches taktisches Problem: Wie bringt man Wasser in Räume, die Feuerwehrleute nicht sicher betreten oder überhaupt einsehen können. Der Name leitet sich vom rotierenden Bewegungsablauf der Düse und ihrer Verbindung mit Tiefpunkt- und Kellerabschnittsarbeiten ab. Moderne Varianten gibt es mit einstellbaren Sprühwinkeln und unterschiedlichen Öffnungsausführungen, aber das Grundprinzip bleibt unverändert.

Da Keller- und Brände in verborgen gelegenen Räumen extreme Risiken durch Einsturz, Explosion und Rückzündung schaffen, bleibt die Bresnan-Düse Teil der Standardausrüstung von Feuerwehren in Gegenden mit Keller- und Zwischendeckenkonstruktionen. Sie wird auch zur Strukturkühlung und zum Ausbringen von Schaum oder anderen Löschmitteln eingesetzt, funktioniert aber am besten mit Wasser. Die Ausbildung konzentriert sich auf die Erkennung, wann ein Eintritt unmöglich ist, sowie auf richtige Platzierung und Seilmanagement, um Düsenstillstand oder Druckverlust zu vermeiden.

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