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Forst und Holz

Einschneiden

Englisch: bucking

Das Zersägen eines gefällten und entasteten Baumstammes in Stücke oder Blöcke.

Längenmachen: Fällung von Bäumen in verkaufsfertige Stammhölzer zerteilen

Längenmachen ist das Zerteilen eines gefällten und entasteten Baumstamms in Abschnitte, die als Stammhölzer bezeichnet werden und dann transportiert, gelagert und verarbeitet werden können. Die Schnitte werden senkrecht zur Faserrichtung angesetzt, und die entstehenden Teile müssen die Längen- und Durchmesservorgaben für ihren Bestimmungsort oder das Sägewerk erfüllen. Eine Längenmachsäge, in der modernen Forstwirtschaft typischerweise eine Kettensäge, macht Querschnitte in vorgegebenen Abständen entlang der Stammlänge.

Die Stammholzlänge hängt vom Verwendungszweck und der geografischen Region ab. Stammhölzer für Schnittholz aus dem Sägewerk laufen typischerweise auf 8, 10, 12 oder 16 Fuß; Zellstoffhölzer sind oft kürzer, etwa 4 bis 5 Fuß. Laubholzstämme für Furnier oder Spezialprodukte werden häufig auf 8 oder 10 Fuß Länge zerteilt, um die Ausbeute von fehlerfreiem Holz zu maximieren. Arbeiter beim Längenmachen müssen Mängel, Risse und Krümmungen im Stamm berücksichtigen, um zu entscheiden, wo zu schneiden ist, mit dem Ziel, Schäden zu isolieren und das Volumen verwertbarer Abschnitte zu maximieren.

Jeder Schnitt verschleudet Material als Schnittspalt, die Dicke des von der Säge abgetragenen Sägespans; ein Kettensägen-Schnittspalt liegt typischerweise bei 0,25 bis 0,375 Zoll. Bei einem langen Stamm häufen sich mehrere Schnitte und verstärken diesen Verlust. Das Längenmachen legt auch die Stirnseite frei, die schneller trocknet als der Rest des Stamms, was zu Rissen (radiale Spaltungen) führen kann, wenn Stämme nicht schnell verarbeitet oder ordnungsgemäß gelagert werden. Darum werden frisch zerkleinerte Stämme entweder schnell verarbeitet oder an kühlen, schattigen Plätzen gelagert.

Der Name widerspiegelt die Bewegung: Längenmachen bedeutete ursprünglich widerstehen oder dagegen drücken, und einen Stamm längenmachen heißt, ihn gegen die Wuchsrichtung quer durchzuschneiden. Das unterscheidet sich vom Spalten, das parallel zur Faserrichtung schneidet. In modernen Holzbearbeitungsbetrieben ist Längenmachen normalerweise der erste Schritt nach dem Entasten und muss mit Stammholzklassifizierung, Rückung und Transportlogistik koordiniert werden, um Engpässe zu vermeiden.

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