Fahrbahnmarkierung
Englisch: city titty
Erhöhte Markierung, die die Fahrrspuren einer Straße trennt.
City Titty: die Gummi- oder Kunststoff-Fahrspurmarkierung, die man spürt, aber nicht sieht
Eine City Titty ist eine flache, abgerundete Kuppel oder ein Knopf, der zwischen Fahrspuren auf städtischen Straßen und Parkplätzen angebracht wird. Typischerweise aus Gummi oder Kunststoff gefertigt, ist sie nur 5 bis 10 cm hoch und wird im Asphalt verankert. Fahrer spüren sie unter ihren Reifen als taktile und akustische Warnung, dass sie aus ihrer Fahrspur abweichen, oder als physische Barriere beim Abbiegen oder beim Parken über markierte Grenzen hinweg.
Der Begriff gehört zur Handwerker- und Flottencommunity und wird von Mechanikern, Parkplatzwärtern und Lieferfahrern verwendet, die ihnen täglich begegnen. Der Name entstand wahrscheinlich durch die Form der Kuppel und ihre etwas humorvolle Präsenz auf sonst flacher Fahrbahn. Die Regionalbezeichnungen sind unterschiedlich: manche Gegenden nennen sie Straßenknöpfe, Pilze oder Beulen. Im Gegensatz zu nur aufgemalten Linien funktionieren diese Markierungen in der Nacht, bei Regen und bei schlechter Sicht. Sie sind daher üblich vor Mautplazas, in Parkhäusern und an viel befahrenen gewerblichen Kreuzungen.
Materialien und Montage
Gummi-City-Tittys bestehen normalerweise aus recyceltem Gummigemisch und werden als ein Stück mit einer flachen oder leicht gewölbten Grundfläche von 10 bis 15 cm Durchmesser gegossen. Kunststoffvarianten werden oft aus HDPE oder Polycarbonat spritzgegossen und können reflektierende Stifte oben eingebettet enthalten. Beide Typen werden auf trockenem, gereinigtem Belag geklebt oder verschraubt. Eine ordnungsgemäße Installation erfordert saubere Oberflächenvorbereitung; Haftungsausfälle führen dazu, dass die Markierung unter den Rädern lose wird.
Flottenverantwortliche verwenden sie, um Parkplatzgrenzen und Fahrspur-Disziplin durchzusetzen, ohne physische Schienen oder Bordsteine, die Platz verbrauchen oder Wartung erfordern. In Hochlastbereichen können sie ungleichmäßig abnutzen und entwickeln eine glatte Oberseite oder Bruchstellen unter anhaltender Seitenbelastung durch Lastwagen. Räumfahrzeuge können sie losreißen, und thermische Zyklen in kaltem Klima führen dazu, dass manche Klebstoffe versagen. Der Ersatz ist unkompliziert, aber arbeitsintensiv bei Massenanwendung.
Die City Titty bleibt billiger und schneller zu verlegen als Vibrationsstreifen, Bodenschwellen oder aufgemalte Bordsteine, was ihre Dominanz auf Parkplätzen und belebten Stadtstraßen erklärt. Allerdings bieten sie keinen Reibungsvorteil und verlangsamen den Verkehr nicht, sondern warnen nur oder behindern ihn seitlich. Ihr niedriges Profil bedeutet, dass sie die Schneeräumung oder Straßenreinigung nicht behindern; das ist ein Vorteil gegenüber höheren Verkehrsberuhigungsmaßnahmen.