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Kfz-Technik

Innenleuchte

Englisch: courtesy light

Ein kleine Leuchte im Fahrzeuginnenraum, die automatisch angeht, wenn eine Tür geöffnet wird.

Einstiegslicht: die Innenleuchte, die dich an der Tür begrüßt

Das Einstiegslicht ist eine kleine Glühlampen- oder LED-Leuchte, die in der Fahrgastkabine montiert ist, typischerweise in der Kopfleiste oder im Türrahmen, und leuchtet automatisch auf, wenn eine Tür geöffnet wird, und erlischt, wenn die Tür schließt. Der Stromkreis wird durch einen Türschalter (normalerweise ein Hubschalter im Türrahmen) gesteuert, der die Masse schließt, wenn sich die Tür bewegt, sodass der Strom von der Batterie durch die Leuchte zur Masse fließen kann. Die meisten Fahrzeuge haben eine oder mehrere Einstiegsleuchten, die so angebracht sind, dass sie Licht auf den Fahrer- oder Beifahrerbereich sowie den Einstiegsweg werfen.

Die praktische Funktion ist einfach: den Innenraum beim Ein- oder Aussteigen bei schlechten Lichtverhältnissen auszuleuchten und das Herumtasten nach Schaltern oder Stolperfallen zu vermeiden. In Limousinen und SUVs zieht ein Einstiegslicht normalerweise 5 bis 15 Watt und leuchtet nur während der Sekunden um die Türbedienung. Manche Fahrzeuge haben einen Verzögerungskreis, der die Leuchte nach dem Schließen der Tür kurz weiterleucht und den Insassen Zeit gibt, den Hauptschalter zu finden. Pickup-Trucks haben oft zusätzliche Einstiegsleuchten in der Ladefläche oder unter der hinteren Stoßstange.

Schaltungsdesign und Fehlerfälle

Der Türschalter ist das kritische Bauteil. Mit der Zeit können mechanischer Verschleiß, Korrosion oder Verschmutzung einen zuverlässigen Kontakt verhindern, wodurch die Leuchte ständig an ist, nie leuchtet oder flackert. Wassereinbruch in den Türhohlraum kann die Schaltkontakte korrodieren. Falls die Leuchte ständig leuchtet, ist der Türschalter normalerweise fest geschlossen und entlädt die Batterie; falls sie nie angeht, ist der Schalter wahrscheinlich fest offen oder die Lampe defekt. Das Prüfen erfordert ein Multimeter an den Schaltklemmen und eine Sichtprüfung der Lampenfassung auf Korrosion oder lose Verbindungen.

Der Begriff spiegelt seinen Zweck wider, nicht seine Mechanik: Die Leuchte ist eine Gefälligkeit gegenüber dem Fahrer oder Beifahrer, ein kleines Komfortmerkmal, das ab Mitte des 20. Jahrhunderts in Serienfahrzeugen Standard wurde. Sie unterscheidet sich von Leseleuchten (Kopfleuchten mit eigenem Schalter) und Kartenlesen-Leuchten (nach unten auf den Schoß gerichtet). In modernen Fahrzeugen wurden Lampen durch integrierte LED-Module ersetzt, die in die Kopfleiste eingebaut sind; das entfernt austauschbare Komponenten, macht aber Reparaturen bei Defekten teurer.

Einstiegsleuchten sind bei neueren Fahrzeugen über das Komfortsteuermodul oder direkt über ein Relais verdrahtet, sodass Konstrukteure die Schaltzeit mit anderen türgesteuerten Ereignissen wie Fensterbetrieb oder Verriegelungsstatus abstimmen können. Der Stromkreis kann auch einen Drehwiderstand oder PWM-Dimmer haben, um die Leuchthelligkeit an die Umgebungshelligkeit anzupassen und Blendung beim Nachtfahren zu verringern. Bei Fahrzeugen mit Elektrofenstern oder Schiebedächern kann die Einstiegslichtverzögerung länger sein, damit sich die Insassen nach dem Einsteigen orientieren können.

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