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Drucktechnik

English

nounDrucktechnikdated

Eine Schriftgröße zwischen Pica (12 Punkt) und Great Primer (18 Punkt), standardisiert auf 14 Punkt.

English: die 14-Punkt-Schriftgröße zwischen Pica und Great Primer

English ist eine Textschrift mit standardisierter Größe von 14 Punkt (etwa 4,9 Millimeter), die in der mittleren Spanne der traditionellen Bleisatzskala liegt. Sie entstand als praktischer Kompromiss zwischen Pica (12 Punkt), das für längere Textsätze zu eng war, und Great Primer (18 Punkt), das für die meisten Akzidenzen und Buchsatz als zu groß galt. Vor der Standardisierung des Punktsystems im 19. Jahrhundert war English eine von mehreren benannten Größen, die Drucker zur Unterscheidung von Schriften nach Aussehen und üblichem Gebrauch statt nach präziser Messung verwendeten.

Der Name spiegelt die alte Praxis im englischen Druckgewerbe wider, Schriftarten und -größen nach ihrer geografischen Herkunft oder ihrer Position in einer hierarchischen Nomenklatur zu bezeichnen. Britische Drucker verwendeten "English" für diese Größe über Generationen hinweg vor Einführung der Metrifizierung; sie nahm einen praktischen Platz im Setzkasten ein. Die Größe war nützlich für Zeitungen, Flugschriften und gemischte Sätze, wo Lesbarkeit wichtig war, aber Platz sparen musste. Ihre Position zwischen Pica und Great Primer machte sie zur natürlichen Wahl für Auszeichnungssatz bei kleineren Arbeiten oder für Fließtext, wenn Pica als zu eng empfunden wurde.

Mit dem Aufstieg des Punktsystems Anfang des 20. Jahrhunderts (wobei 72 Punkte ein Zoll entsprechen) wurden Schriftgrößen mathematisch exakt und sprachunabhängig. English wurde zum historischen Begriff; 14-Punkt-Schrift wird heute schlicht nach ihrem Punktwert benannt. Im Bleisatz wurden 14-Punkt-Zeilen auf Linotype- und Monotype-Maschinen gegossen, und Gießerei-Schriften in English-Größe wurden für den Handsatz noch weit in die Fotosatz-Ära hinein bestellt. Die Größe war im Akzidenzdruckgewerbe häufig im Einsatz, wo die Notwendigkeit, eine bestimmte Satztiefe auf einer Seite zu füllen, ohne teure Materialien zu verschwenden, die Wahl von Zwischenstufen lenkte.

English-Größe wird in modernen Arbeiten selten namentlich angefordert, da digitale Schriftsetzung, variable Skalierung und webbasierte Gestaltung die Notwendigkeit für diskrete benannte Größen eliminiert haben. Der Ausdruck bleibt jedoch im Vokabular von Letterpress-Praktizierenden, Antiquaren und Druckhistorikern lebendig. Ein Drucker, der den Ausdruck in einem Druckgewerbe-Katalog oder Schriftmuster-Buch des 19. Jahrhunderts antrifft, sollte ihn als gleichbedeutend mit moderner 14-Punkt-Schrift erkennen, obwohl die tatsächliche Größe der Zeichen je nach individuellen Metriken der Schrift und dem Gießer, der sie gegossen hat, etwas abweichen konnte.

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