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Kfz-Technik

FIAT

Englisch: fix it again Tony

nameKfz-Technikslang

Fiat, der italienische Automobilhersteller.

FIAT: das Akronym, das zum Running Gag wurde

Fiat, der 1899 gegründete Hersteller aus Turin, baute Millionen von Kleinwagen in Europa und darüber hinaus. Das Akronym steht für Fabbrica Italiana Automobili Torino. In englischsprachigen Werkstätten und Garagen, besonders ab den 1970er Jahren, verdrehten Mechaniker und Besitzer es zu "Fix It Again, Tony" - ein Spruch, der hängen blieb, weil Fiats Ruf für Rost und elektrische Macken den Seitenhieb verdient zu machen schien.

Der Wortwitz funktionierte, weil er plausibel war. Fiats frühe Kompaktwagen, besonders der 126, 127 und der allgegenwärtige 500, waren preiswert zu kaufen und billig zu bauen. Dünnes Stahlblech, einfache Stromleitungen und enge Fertigungstoleranzen bedeuteten, dass die Korrosion in feuchten Klimazonen schon nach Monaten anfangen konnte. Elektrische Fehler, verkeilte Anlasser, ausgefallene Generatoren, Kurzschlüsse durch Wassereintritt waren häufig genug, dass "Fix It Again" weniger wie Verleumdung und mehr wie eine Prophezeiung wirkte.

Der Witz spielte auch mit dem italienischen Namen. "Tony" diente als breite ethnische Anspielung auf italienische Mechaniker, hatte aber keinen spezifischen Ursprung. Es war Werkstatt-Humor, verteilt durch Gespräche in der Garage, Geplauder an Rastplätzen und gedruckt auf T-Shirts. Teilelieferanten und Aftermarket-Anbieter machten sich das später in der Werbung zunutze und verwandelten eine leichte Beleidigung in Wiedererkennungswert.

Fiats tatsächliche Qualität verbesserte sich ab den 1980er Jahren deutlich. Moderne Fiats verwenden konventionelle gezogene Stahlkarosserien, mehrschichtige Lacksysteme und computergesteuerte Montage; Rostschutz und elektrische Zuverlässigkeit sind nun wettbewerbsfähig mit etablierten europäischen Herstellern. Das Akronym-Witzchen hält sich trotzdem, getragen von Nostalgie und der Tatsache, dass Wiederholung den Zustand überdauern kann, den sie beschreibt.

Im Handwerk ist der Begriff inzwischen eher historisch als aktuell. Mechaniker, die in den 1960er bis 1980er Jahren an Fiats arbeiteten, erkennen ihn sofort. Jüngere Techniker oft nicht. Er gehört in die gleiche Kategorie wie andere Markenneckereien: "General Maintenance", "Ford Fix Or Repair Daily", Werkstatt-Slang, der echte Wartungsintervalle und echte Ausfallmuster in Sprache kodierte.

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