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Industriebedarf, Maschinen und Bauteile

Forward Link

Englisch: forward link

In der Funkommunikation die Verbindung von einer festen Station (z.B. Basisstation) zu einem mobilen Nutzer; bei Verwendung eines Kommunikationssatelliten besteht die Forward Link aus Uplink (Basisstation zu Satellit) und Downlink (Satellit zu mobilem Nutzer).

Vorwärtsstrecke: Basisstation zu Mobilgerät, die Abstiegsstrecke

Die Vorwärtsstrecke ist der Funkübertragungsweg von einem stationären Sender, in der Regel eine Basisstation oder Bodenleitzentrale, zu einem mobilen Empfänger oder Benutzergerät. Sie trägt Befehle, Daten, Sprache oder sonstige Informationen in nur eine Richtung: von der Infrastruktur hinaus ins Feld. Dies steht im Gegensatz zur Rückwärtsstrecke oder Rückkehrverbindung, die Signale von der Mobilstation zurück zur Basis leitet.

Bei Satellitensystemen teilt sich die Vorwärtsstrecke in zwei Segmente auf, wenn ein Relais beteiligt ist. Der Aufwärtslink führt von der Bodenstation zum Satelliten; der Abwärtslink führt vom Satelliten zur Empfangseinheit des Endbenutzers. Der Satellit fungiert als Repeater und empfängt, verstärkt und sendet auf unterschiedlichen Frequenzen erneut, um Interferenzen zu vermeiden. In terrestrischen Mobilfunknetzen ist die Vorwärtsstrecke einfach der Downlink vom Mast zum Mobiltelefon, ohne Relaisebene.

Die Leistung der Vorwärtsstrecke hängt von der Sendeleistung an der Quelle, der Antennenverstärkung, der Pfaddämpfung über die Entfernung, der Atmosphärenabsorption und der Empfängerempfindlichkeit am Mobilgerät ab. Bei Satellitensystemen begrenzen Regenfading und Mehrwegeausbreitung auf der Abwärtsstrecke die Datenrate häufig stärker als die Aufwärtsstrecke. Linkbudgets für Vorwärtsstrecken müssen Dopplerverschiebung berücksichtigen, wenn Satelliten oder Hochgeschwindigkeitsluftfahrzeuge beteiligt sind, da dies während der Übertragung zu Frequenzdrift führt.

Frequenzzuteilung und Modulation unterscheiden sich zwischen Vorwärts- und Rückwärtsstrecke, da Mobilfunksender leistungsbegrenzt sind, während Basisstationen das nicht sind. Vorwärtsstrecken nutzen häufig höhere Datenraten und aggressivere Modulationsverfahren (64-QAM, 256-QAM) als Rückwärtsstrecken, die sich an einfachere, robustere Formate halten können (BPSK, QPSK), um Batterie zu sparen und Interferenzen im überlasteten Spektrum zu bewältigen.

Der Begriff erscheint in verschiedenen Funkstandards: GSM, CDMA, GPS, Satellitenkommunikation, Luftfahrt, Seefunk und Militärsysteme verwenden alle die Terminologie Vorwärtsstrecke. Geräteangaben nennen Vorwärtsstreckenfrequenz, Leistung, belegte Bandbreite und Modulation. Bei der Fehlersuche bei schwachen Vorwärtssignalen müssen Senderleistung, Antennenjustierung, Kabeldämpfung und Empfängerabstimmung überprüft werden; Probleme bei der Rückwärtsstrecke erfordern eine separate Untersuchung.

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