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Metallurgie

Fuchsschwanz

Englisch: foxtail

Die letzten Schlacken, die beim Raffinationsprozess anfallen.

Foxtail: Schlackenrückstand aus der Endstufe der Metallveredlung

Ein Foxtail ist die letzte Charge von Zunder oder Gichtstaub, die während des Veredelungsprozesses in der Eisen- und Kupferverarbeitung entfernt wird. Es stellt die letzten oxidierten Verunreinigungen dar, die an die Oberfläche kommen, wenn das Bad sich der Vollendung nähert, und sitzt am Boden des Veredelungstiegels, sobald der Großteil des verwertbaren Metalls abgegossen wurde. Das Material ist weitgehend Abfall und enthält Eisenoxid, Silikate und nicht zurückgewinnbare Buntmetalle, daher wird es normalerweise zurück in den Ofen gegeben oder entsorgt, anstatt es weiter zu veredeln.

Der Veredelungsprozess selbst ist eine kontrollierte Oxidationsstufe, die auf das Schmelzen folgt. Das flüssige Metall wird bei Temperatur gehalten, während Luft oder Sauerstoff durchgeblasen wird, um Kohlenstoff, Schwefel und andere Verunreinigungen auszubrennen. Wenn diese Elemente oxidieren, steigen sie als Schlacke an die Oberfläche. In der frühen Phase der Veredelung ist diese Schlacke relativ reich und kann abgeschöpft und zur Beschickung zurückgegeben werden. Am Ende jedoch sind die verbleibenden Zunder arm und stark mit den schlackenbildenden Oxiden der Gangminerale verunreinigt. Dieses Spätmaterial ist der Foxtail.

Der Name leitet sich wahrscheinlich vom Aussehen der abgekühlten und zerbrochenen Zundermasse ab: eine faserige, zerzauste Textur, die einem Fuchsschwanz ähnelt, oder möglicherweise von der Vorstellung vom letzten Büschel oder dem auslaufenden Ende des Prozesses. Die Verwendung ist am häufigsten in der Buntmetallurgie, besonders in der historischen und traditionellen Kupferveredlung, obwohl der Begriff auch in der Eisengießerei vorkommt.

Foxtail unterscheidet sich von anderen Veredelungsschlacken durch seinen Platz in der Abfolge und seine Zusammensetzung. Es ist viel ärmer an zurückgewinnbarem Metall als frühe Abschöpfungen und reicher an Silikat- und Aluminatphasen, was es wirtschaftlich grenzwertig für die Wiederaufbereitung macht. In modernen Anlagen mit kontinuierlicher Veredelung oder intensiverer Oxidationskontrolle hat sich die Unterscheidung zwischen Foxtail und allgemeiner Veredelungsschlacke verwischt, doch der Begriff bleibt in der Gießereipraxis und in der Fachliteratur als Bezeichnung für erschöpfte Veredelungsabfälle erhalten.

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