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Landtechnik

Getreidespeicher

Englisch: grain elevator

Ein großes Gebäude zur Lagerung von Getreide, das sich durch ein Elevationssystem unterscheidet, das das Getreide in verschiedenen Behältern hält, und das dazu ausgelegt ist, große Lastwagen und Güterzüge zum Massenversand von Getreide zu befüllen.

Getreidesilo: Lagertürme mit mechanischer Förderanlage zur Massenlagerung

Ein Getreidesilo ist eine hohe Lagerhalle mit einer durchgehenden Förderanlage oder Kettenförderer, der Getreide vom Boden in overhead Behälter hebt und es dann mit hoher Geschwindigkeit in Lastwagen oder Güterwagen abgibt. Die Konstruktion besteht aus einem Stahl- oder Betonturm mit mehreren Lagerbehältern, einem elektromotorisch angetriebenen Förderelement (das Hebewerk selbst), einem horizontalen Förderband an der Basis und Ausfallöffnungen oder Rutschensystemen. Eine typische Anlage kann 500.000 bis 2.000.000 Scheffel in einem Dutzend oder mehr Behältern lagern, wobei jeder Behälter einen anderen Getreidetyp oder eine andere Qualitätssorte aufnimmt.

Das Förderwerk ist die charakteristische Komponente. Getreide fließt auf ein horizontales Band unten, dann in einen vertikalen Bucketförder (oder Schneckenförderer in manchen Bauarten), der es mit Raten von 100 bis 300 Scheffeln pro Minute nach oben trägt. An der Spitze leitet ein automatisches Verteilsystem das Getreide in den richtigen Behälter. Die Behälter selbst sind zylindrische Stahlkonstruktionen, typischerweise 18 bis 36 Fuß Durchmesser und 40 bis 80 Fuß hoch, mit Belüftungslüftern ausgestattet, um Schimmel und Verderb zu verhindern. Moderne Silos enthalten Feuchtigkeitssensoren, Temperaturmeßfühler und Füllstandsanzeiger in jedem Behälter.

Der Betrieb variiert je nach Anlagetyp und Standort. Hofsilos in Hofnähe nehmen Getreide direkt von Mähdreschern auf und sammeln es zum Verkauf an größere Endlagerplätze. Terminalsilo in der Nähe von Häfen oder Bahnanschlüssen handhaben Durchsatzmengen von 5.000 bis 10.000 Scheffeln pro Stunde und laufen durchgehend während Ernte- und Versandzeiten. Die Aufgaben des Bedienungspersonals umfassen das Überwachen der Behälterniveaus, das Anpassen der Fördergeschwindigkeit, das Steuern des Zuflusses aus Lastwagen oder Trichtern sowie das Testen der Getreidefeuchte und Qualität vor der Lagerung.

Häufige Probleme und Gefahren

Getreide kann sich in Behältern wölben oder in Löchern festsetzen und dabei Hohlräume bilden, die einen ordentlichen Abfluss beim Entleeren verhindern. Feuchtigkeitseintritt verursacht Verderb; unzureichende Belüftung ermöglicht Heisstellen und Schimmelwachstum, besonders bei Mais mit über 15 Prozent Feuchte. Das Förderwerk ist anfällig für Verstopfung durch Fremdstoffe (Steine, Metall) in der Förderkettenlinie; viele Silos nutzen Magnete und Siebe, um dies zu verhindern. Der Name Silo leitet sich von der Hebeaktion des Förderwerks ab, das im Grunde ein Getreideförder ist, das fördert, keine schwerkraftgetriebene Konstruktion.

Sicherheit ist entscheidend. Unter Druck gelagertes Getreide kann gewaltsam ausfließen, wenn ein Behälter geöffnet oder ein Ventil durchbrochen wird; Arbeiter, die in Behälter eindringen, riskieren Verschüttung und Ersticken. Staubexplosionen sind eine große Gefahr in geschlossenen Räumen, wo die Staubkonzentration des Getreides das entzündliche Niveau erreicht. Anlagen müssen explosionssichere Elektroausrüstung, Staubabsauganlagen und Notbelüftung gewährleisten. Das Förderwerk selbst stellt Verwicklungs- und Quetschgefahren dar, wenn Schutzvorrichtungen fehlen oder umgangen werden.

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