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Fertigung

Hopfensammelbehälter

Englisch: hopback

Ein verschlossener Behälter zwischen der Braukessel und dem Gegenstrom-Wurzekühler, in den Hopfen zugegeben wird.

Hopback: Absetzbehälter, der Würze gleichzeitig filtert und kühlt

Ein Hopback ist ein zylindrisches oder rechteckiges Gefäß, das in einer Brauerei zwischen dem Sudkessel und dem Würzekühler positioniert ist. Seine Hauptaufgabe besteht darin, verbrauchte Hopfen und Trub (Bruchstoff) aus der heißen Würze zu trennen, die aus dem Kessel fließt, während die Würze gleichzeitig leicht abkühlt. Das Gefäß fasst typischerweise 50 bis 200 Liter bei einem 10- bis 20-Fass-System und ist auf dein Kesselvolumen abgestimmt.

Das Gerät funktioniert, indem es die Strömungsgeschwindigkeit der Würze beim Eintreten in die Hopback-Kammer verlangsamt. Ganze Hopfenblüten, Blattfragmente und geronnene Proteine setzen sich am Boden ab oder bilden ein natürliches Bett, das als Filter wirkt. Die klare Würze fließt über einen Wehrstutzen oder unter ein Tauchrohr hinweg zum Kühler ab und hinterlässt eine kompakte Schicht Hopfenfeststoffe. Dieses Design erspart einen separaten Hopfensieb und vermindert das Blockierungsrisiko des Kühlers, was beim Einsatz von Ganzblüten oder hohen Hopfengaben entscheidend ist.

Der Temperaturabfall ist bescheiden, aber messbar: die Würze kühlt je nach Kammergröße und Verweilzeit um etwa 5 bis 15 Grad Fahrenheit ab. Der Hopback ersetzt den Kühler nicht, ergänzt ihn aber durch die Grobfiltration und den Beginn des Abkühlungsprozesses. Bei manchen Brauereien, besonders solchen mit Pellet-Hopfen oder engeren Kesselsieben, ist der Hopback optional; bei anderen, besonders solchen mit hochgehopften Ales aus Blüten, ist er notwendige Ausrüstung.

Die meisten Hopbacks nutzen ein einfaches Schwerkraftsystem: das Kesselauslassventil regelt die Durchsatzrate in das Gefäß, und die Würzebetttiefe regelt den Gegendruck. Ein Siebboden oder eine gesinterte Filterplatte sitzt über dem Auslauf, stützt den Hopfenkuchen und lässt Flüssigkeit durch. Manche Ausführungen haben ein Spül- oder Umwälzventil zum erneuten Durchsatz des Hopfenbetts am Ende des Sudvorgangs, wodurch Zuckerverluste gesenkt werden. Größere gewerbliche Hopbacks können einen externen Pumpeneingang haben, um die Würze in Bewegung und warm zu halten.

Der Hauptausfallmodus ist Durchbruch: wenn Würze zu schnell oder ungleichmäßig fließt, bricht sie das Hopfenbett durch und trägt Feststoffe in den Kühler. Ein langsamer Läufer (klare Würze zu Anfang), vorsichtige Kesselventilöffnungen und korrektes Hopfenbeladen verhindern dies. Verbrauchter Hopfen und Trub aus dem Hopback werden nach dem Brauen meist ausgespült und entsorgt, manche Brauer kompostieren oder verwerten das Material aber auch weiter.

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