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Fertigung

Schwert

Englisch: sword

Einer der Endbalken, an denen das Blatt eines Handwebstuhls aufgehängt ist.

Schwert: die Weblade, die den Webrahmen hält und schwingt

Beim Handwebstuhl ist das Schwert einer von zwei starren Balken, normalerweise aus Holz oder Metall, die die Lade (den Rahmen, der die Litzen hält und die Kettfäden steuert) aufhängen und stützen. Die beiden Schwerter sind am Webrahmen aufgehängt und schwingen vor und zurück, während der Weber die Trittpedale betätigt und die Lade bewegt, um das Fach zu öffnen und zu schließen, also den Spalt zwischen gehobenen und gesenkten Kettfäden, durch den das Schiffchen fährt.

Das Schwert muss steif genug sein, um das Gewicht der Lade und die Spannung der Kette ohne Durchbiegung zu tragen, aber beweglich genug, um frei zu schwingen. Traditionelle Schwerter sind oft flache Holzbalken, normalerweise aus Eiche oder Esche, etwa 25 bis 50 mm breit und zwischen 10 und 13 mm dick, je nach Webstuhls Breite und beabsichtigtem Stoffgewicht. Die Aufhängungspunkte, normalerweise Löcher oder Schlitze nahe an den Enden, werden über Schnüre oder Metallbänder am oberen Gestell befestigt. Die Lade selbst wird an zwei oder mehr Stellen entlang ihrer Länge mit Bolzen oder Stiften an den Schwertern befestigt.

Wenn der Weber die Trittpedale bedient, drehen sich die Schwerter an ihren oberen Befestigungspunkten, und die gesamte Lade hebt und senkt sich. Verschleiß und Ermüdung konzentrieren sich auf die Aufhängungspunkte und auf die Bolzen, wo die Lade angreift; Holzschwerter können unter wiederholter Belastung reißen oder splittern, besonders wenn der Webstuhl stark beansprucht wird oder die Kette sehr straff ist. Metallschwerter, bei Handwebstühlen seltener, aber bei manchen industriellen oder umgebauten Maschinen vorhanden, widerstehen Ermüdungsrissen, führen aber zu anderen Ausrichtungsproblemen, wenn sie sich leicht verbiegen.

Der Name Schwert leitet sich wahrscheinlich von der Ähnlichkeit des flachen, leicht verjüngten Holzbalkens mit einer Schwertklinge im Profil ab. Bei größeren industriellen oder Kraftwebstühlen heißt das funktionale Äquivalent oft Ladenschwert oder ist einfach Teil der Ladenrahmen-Baugruppe, obwohl die Begriffe je nach Webstuhls Typ und Region unterschiedlich sind. Der Zustand des Schwertes ist häufig ein Wartungsproblem; ein verzogenes Schwert wirft die Litzen aus dem Lot und führt zu ungleichmäßigem Fachöffnen und Fadenbruch.

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