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Fertigung

Knop

Englisch: knop

Büschel oder verdickter Knoten aus geschlungenen oder gezwirnten Garnen.

Knop: ein Garnfehler, der wie ein winziger Knoten aussieht

Ein Knop ist eine örtlich begrenzte Verdickung im Garn, die durch ein Büschel von Schlingen oder verdrehten Fasern entsteht, die zusammenballen. Er erscheint als kleine, raue Beule auf der Garnoberfläche, typischerweise 3 bis 8 Millimeter lang, und erzeugt visuelle und taktile Unregelmäßigkeiten im fertigen Gewebe. Knops sind häufig in Gespinsten anzutreffen, besonders in solchen aus Stapelfasern wie Baumwolle, Wolle und Polyesterblends, bei denen kurze Faserlängen zusammengedreht werden.

Der Fehler entsteht während der Garnproduktion, wenn Fasern nicht glatt in den Hauptgarnkörper integriert werden. Bei Vorgarn und Spinnen kann es vorkommen, dass die Spannung kurzzeitig abfällt oder Fasern in der Streckzone zusammenballen und sich um die Garnachse wickeln, statt parallel zu ihr ausgerichtet zu sein. Das Ergebnis ist eine knotenähnliche Ansammlung, die nach dem Spinnen und Fixieren des Garns nicht mehr herausgekämmt werden kann. Knops unterscheiden sich von Neps (kleine Faserknoten) dadurch, dass Knops tatsächlich Schlingenbildung beinhalten, nicht nur Faserverschlingung.

Auswirkungen auf Produktion und Gewebe

Knops verursachen sichtbare Fehler in Webe und Gestricke und erscheinen als kleine Beulen oder verdickte Stellen, die die Gleichmäßigkeit des Musters unterbrechen. Bei feinen Geweben, besonders für Kleidung, wird bereits ein Knop pro tausend Meter Garn zum Problem. Sie erzeugen auch schwache Stellen: die Schlingenstruktur innerhalb eines Knops trägt nicht zur Garnfestigkeit bei, und die unregelmäßige Geometrie kann während der Verarbeitung hängen bleiben, was zu Wicklungen oder Rissen auf Webstühlen oder Strickmaschinen führt.

Die Qualitätskontrolle in Garnmühlen umfasst regelmäßige visuelle oder automatisierte Inspektionen. Hochgeschwindigkeits-Elektronik-Garnreiniger können einige Knops erkennen und entfernen, indem sie den Garndurchmesser überwachen und das Garn entweder zur manuellen Entfernung unterbrechen oder bei einigen Systemen versuchen, eine mechanische Glättung durchzuführen. Die Erkennung ist jedoch unvollkommen, besonders bei gefärbten oder strukturierten Garnen, wo visuelle Inspektionen schwierig werden. Spinner reduzieren die Knopbildung durch konstante Vorgarnvorbereitung, Kontrolle der Streckspannung und Verwendung von gut gekämmtem oder gekämmtem Faserbestand.

Der Begriff leitet sich vom Altenglischen cnop ab, was Knoten oder Beule bedeutet, und erscheint in der Textilterminologie über germanische Sprachen verteilt. Er bleibt Standardterminologie in Spinnmühlen und Garnprüflaboren, wo die Knopanzahl pro Längeneinheit eine definierte Qualitätsmetrik darstellt, obwohl der Akzeptanzgrenzwert je nach Garnart, Verwendungszweck und Marktregion unterschiedlich ist.

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