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Elektrotechnik

LUDs

Lokale Nutzungsdetails; eine Liste von lokal gewählten Nummern, häufig von Telekommunikationsunternehmen zur Unterstützung polizeilicher Ermittlungen bereitgestellt.

LUDs: Anrufprotokolle, die zeigen, wer wen angerufen hat und wann

Ein Local Usage Detail, kurz LUD, ist das Anrufprotokoll eines Telefonanbieters für Anrufe, die von einer bestimmten Leitung aus getätigt oder empfangen wurden. Das Protokoll zeigt die Rufnummer des Anrufers, die angerufene Nummer, Datum, Uhrzeit und Dauer jedes Anrufs, nicht aber den Inhalt des Gesprächs. Telefonanbieter erstellen diese Aufzeichnungen automatisch im Rahmen des normalen Netzwerkbetriebs und der Abrechnung. Strafverfolgungsbehörden und berechtigte Parteien können LUDs als Beweise in Strafermittlungen, Zivilverfahren oder behördlichen Verfahren anfordern.

LUDs unterscheiden sich von anderen Anrufmetadaten. Eine Telefonrechnung zeigt die zusammengefasste Nutzung nach Kategorie und Kosten; ein LUD ist ein detailliertes zeilenweises Protokoll einzelner Anrufe. Sie unterscheiden sich ebenso von Gebührenabrechnungen, die sich historisch nur auf Ferngespräche bezogen. Moderne LUDs umfassen normalerweise Orts-, Fern-, Mobil- und internationale Anrufe von einer bestimmten Nummer, je nach Infrastruktur des Anbieters und welche Zugriffe die anfordernde Partei berechtigt ist zu erhalten.

Rechtlicher und technischer Umfang

In den USA beschaffen sich Strafverfolgungsbehörden LUDs normalerweise durch Vorladung, Gerichtsbeschluss oder im Notfall mit mündlicher Zustimmung, gefolgt von formeller Dokumentation. Die Spezifität einer LUD-Anfrage variiert: Ermittler können alle Anrufe auf einer Leitung während eines Zeitraums anfordern, Anrufe zu oder von einer bestimmten Nummer oder Anrufe in eine bestimmte Vorwahl. Mobilfunkbetreiber führen separate LUD-Aufzeichnungen für eingehende und ausgehende Anrufe; einige unterscheiden zwischen Sprach-, SMS- und Datensitzungen.

Format und Aufbewahrungsdauer von LUDs unterscheiden sich zwischen den Anbietern. Die meisten speichern detaillierte Aufzeichnungen 12 bis 24 Monate lang; einige archivieren Aufzeichnungen länger. Ein typischer LUD-Eintrag enthält die ausgehende Nummer, die empfangende Nummer, das Datum (teilweise mit Millisekundenpräzision), die Anrufdauer in Sekunden und einen Code für den Anrufabschluss (beendet, besetzt, nicht erreichbar usw.). Einige Betreiber erfassen auch Informationen zum Funkmasten oder Routing, die für eine separate Standortanalyse neben den Anrufmetadaten selbst verwendet werden können.

LUDs sind in Strafermittlungen wertvoll, weil sie Muster und Verbindungen belegen: wer mit wem Kontakt hatte, wie oft und wann. Sie werden auch routinemäßig in Zivilstreitigkeiten über Geschäftsbeziehungen, Sorgerechtsangelegenheiten und kommunikationsbezogenen Arbeitsfällen verwendet. Der Begriff LUD ist im täglichen Sprachgebrauch weniger verbreitet als in Rechts- und Strafverfolgungsdokumenten; viele Betreiber bezeichnen sie intern als CDRs (Call Detail Records) oder einfach als Kundendatensätze.

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