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Kfz-Technik

REV

Initialism für Fahrzeug mit Reichweitenverlängerung oder Reichweitenverlängerer

REV: ein Auto, das mit Batterie fährt und dann auf Motor umschaltet

Ein Range-Extended Vehicle (REV) ist ein Hybrid-Automobil, das hauptsächlich mit Strom aus einem aufladbaren Batteriepack läuft, aber einen bordeigenen Benzin- oder Dieselmotor mitführt, der sich einschaltet, wenn die Batteriespannung unter einen bestimmten Wert fällt. Anders als bei konventionellen Hybriden treibt der Motor die Räder nicht direkt an. Stattdessen treibt er einen Generator an, der die Batterie nachlädt oder den Motor mit Strom versorgt. Diese Anordnung ermöglicht es Fahrern, im Alltagsverkehr emissionsfrei zu fahren und dann bei längeren Strecken die Reichweite mithilfe von Kraftstoff zu verlängern.

Das Batteriepack in einem REV ist erheblich größer als bei einem konventionellen Hybrid, normalerweise 20 bis 50 kWh, und ist für vollständiges Laden aus dem Stromnetz ausgelegt. Ein Fahrer kann 50 bis 100 km rein elektrisch fahren, bevor sich der Reichweitenverlängerer-Motor zuschaltet. Der Generator ist üblicherweise ein kleiner, sparsamer Vierzylindermotor oder gelegentlich ein Wankelmotor, dimensioniert um den Ladezustand der Batterie zu halten, nicht um hohe Leistung abzurufen. Diese Trennung der Funktionen ermöglicht es dem Motor, bei optimaler Drehzahl und Last zu laufen, was Effizienz verbessert und Emissionen reduziert.

Der Begriff REV entstand in den 2000er Jahren als Unterscheidung zu Plug-in-Hybriden (PHEVs), obwohl die Technologien mechanisch ähnlich sind. Die Namensgebung spiegelt die primäre Energiequelle des Fahrzeugs (Elektrizität) und die sekundäre Fähigkeit (erweiterte Reichweite durch Kraftstoff) wider. In einigen Märkten, besonders in Europa und China, werden die Begriffe Range Extender oder EREV (Extended-Range Electric Vehicle) bevorzugt, doch REV bleibt in nordamerikanischer technischer Dokumentation verbreitet.

REVs nehmen eine mittlere Position im Elektrifizierungsspektrum ein: praktischer als reine Elektrofahrzeuge für Fahrer ohne zuverlässige Ladeinfrastruktur, aber sauberer und leiser als konventionelle Hybride im Alltagsbetrieb. Der Chevrolet Volt und der BMW i3 REx sind Beispiele aus diesem Segment. Der Motor schaltet sich allmählich ein, oft unbemerkt vom Fahrer, und wechselt je nach Fahrbedingungen und Batterieladezustand zwischen Laden und Zusatzleistung hin und her.

Kälte und aggressives Fahren reduzieren die elektrische Reichweite deutlich, manchmal um 30 Prozent oder mehr, wodurch der Reichweitenverlängerer früher zum Einsatz kommt. Der Kraftstoffverbrauch des Generator-Motors im Betrieb liegt normalerweise zwischen 5 und 8 l/100 km, doch die Gesamtemissionen hängen stark vom Verhältnis zwischen elektrisch und kraftstoffbetriebenen Kilometern ab. Fahrer, die regelmäßig laden und kurze Strecken fahren, verzeichnen einen Kraftstoffverbrauch nahe null; Autobahnfahrten können die Batterie schnell leeren und hinterlassen den Reichweitenverlängerer-Betrieb als dominierenden Modus.

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