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Werkstattsprache und Slang

Slingshot

Englisch: slingshot

Das Überholen von Fahrzeugen in der linken Spur durch die rechte Spur an einem Kreisverkehr, um die Warteschlange zu vermeiden und die gewünschte Ausfahrt zu erreichen.

Schleudershot: Vorfahrtsverletzung auf der Kreuzung durch die innere Spur

Ein Schleudershot ist ein Fahrmanöver an einer Kreisverkehr, bei dem ein Fahrzeug in die innere (rechte) Spur einfährt, an stehenden oder langsamen Fahrzeugen in der äußeren (linken) Spur vorbeifährt und dann an der gewünschten Ausfahrt ohne Warteschlange ausweicht. Der Begriff stammt von der Beschleunigung und Flugbahn: Der Fahrer nutzt den freien Raum, um sich um die Staus herumzuschleudern. Dies ist ein britischer und europäischer Fahrerslang, häufig in Spedition, Taxiverkehr und Kurierarbeit, wo Verspätungsstrafen direkte finanzielle Verluste bedeuten.

Das Manöver hängt von der Geometrie der Kreisverkehr ab. Es funktioniert auf mehrspurigen Kreisverkehren, bei denen die innere Spur nicht formal für frühe Ausfahrten reserviert ist, besonders bei denen mit drei oder vier Anfahrtsspuren und minimalen Markierungen für Ausfahrtsberechtigung. Zweispurige Kreisverkehre bieten wenig Gelegenheit; einspurige überhaupt keine. Der Fahrer muss die Sichtlinien sorgfältig beurteilen: Die Sichtbarkeit um die Kurve der Kreisverkehr bestimmt, ob der Verkehr in den äußeren Spuren früh genug erkannt werden kann, um sicher abzubrechen.

Legalität und Kollisionsrisiko

Ein Schleudershot ist nach britischem Recht nicht grundsätzlich illegal, wenn die innere Spur für Verkehr offen ist, liegt aber in einer Grauzone. Die Polizei kann es als fahrlässiges oder gefährliches Fahren behandeln, wenn Sichtlinien schlecht sind oder wenn der Fahrer aggressiv über Fahrbahnmarkierungen schneidet. Versicherungsansprüche hängen oft davon ab, ob der Fahrer sich innerhalb der markierten Spurgrenzen befand. Die reale Gefahr ist Konflikt mit Fahrzeugen, die sich bereits auf inneren Spurbahnkursen befinden: Ein Auto, das früh aus der inneren Spur ausweicht, kann mit einem Schleudershot-Fahrzeug kollidieren, das von hinten mit höherer Geschwindigkeit einfährt.

Berufskraftfahrer, besonders im Kurier- und Liefersektor, führen Schleudershots als Routinepraxis durch, wenn Verkehr bei Kreisverkehren in Stoßzeiten staut. Taxifahrer in Ballungsgebieten nutzen die Taktik, um Umlaufzeiten zu verbessern. Das Manöver ist in formaler Fahrerausbildung weniger üblich, wo defensive Positionierung und Spurdisziplin betont werden, aber erfahrene Fahrer kennen die Geometrie ihrer regelmäßigen Kreisverkehre und nutzen sie aus.

Der Begriff ist Arbeitsplatzslang und wird nicht in offiziellen Straßenverkehrsordnungen oder Fahranweisungen auftauchen. Verwandte Begriffe sind Überholen auf der linken Seite (die breitere illegale Praxis des Überholens auf der Autobahninnenspuren) und Spurfiltration (die legale Praxis des Spurwechsels im langsamen Verkehr auf mehrspurigen Straßen), obwohl Schleudershot spezifisch für Kreisverkehrsverhalten ist und die Geschwindigkeit und den Winkel des Manövers eher betont als vorsichtiges Spurwechseln.

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