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Industrieelektronik

Anschluss

Englisch: terminal

Das Ende einer Leitung (Draht, Kabel usw.), an dem Signale oder Energie übertragen oder empfangen werden, oder ein Punkt entlang der Leitung, an dem Signale oder Energie für Geräte verfügbar gemacht werden; die an diesem Punkt angebrachte Hardware, die Verbindungen ermöglicht.

Klemme: Anschlusspunkt, wo Strom oder Signal auf ein Gerät treffen

Eine Klemme ist das physische Ende oder der Verbindungspunkt eines elektrischen Leiters, an dem Strom oder Signale zwischen dem Draht oder Kabel und einem externen Gerät übertragen werden. Sie kann eine einfache Metallöse sein, die auf einen Draht gecrimpt ist, ein Schraub­posten, der einen abisolierten Leiter aufnimmt, oder eine komplexere Baugruppe für mehrere Verbindungen. Die Aufgabe der Klemme ist es, eine stabile, niederohmige Schnittstelle zu bieten, die zuverlässig befestigt und gelöst werden kann, ohne den Draht oder das angeschlossene Gerät zu beschädigen.

Klemmen gibt es in vielen Ausführungen, je nach Strom, Spannung und mechanischen Anforderungen. Ringösen sind gecrimpt und haben ein Loch für einen Bolzen oder Stift; Flachstecker haben eine flache Klinge, die unter eine Schraube gleitet; Bananenstecker nutzen ein federgeladenes Zylindersystem für Panelverbindungen; und Klemmenleisten verwenden einzelne Schraubposten für mehrere Drähte auf kompaktem Raum. Große Industrieanwendungen benötigen robuste Klemmen für Ströme von 50, 100 oder 200 Ampere mit Kontaktflächen aus Silber oder Nickel, um Korrosion zu widerstehen und Spannungsabfälle zu reduzieren.

Das Material der Kontaktfläche ist entscheidend. Kupfer leitet gut, oxidiert aber leicht in feuchter Luft; Silber widersteht Oxidation, kostet aber mehr; Nickel- und Zinnbeschichtung schützen das unterliegende Kupfer oder Messing und erhalten eine akzeptable Leitfähigkeit. Drahtquerschnitt und Klemmengröße müssen eng zusammenpassen. Ein 10 AWG Draht in einer für 12 AWG ausgelegten Klemme hat hohen Widerstand und kann überhitzen; eine zu große Klemme sitzt möglicherweise nicht fest genug.

Lockere Verbindungen entstehen durch Wärmezyklen, Vibration oder unzureichende Crimpkraft. Verschleißkorrosion tritt auf, wenn Strom durch eine teilweise oxidierte Verbindung fließt und Wärme erzeugt, die die Oxidation beschleunigt. Mangelhaftes Crimpen hinterlässt einen Spalt zwischen Drahtlitzen und Klemmenhülse und erzeugt einen hochohmigen Kontakt. In sicherheitskritischen Schaltungen kann eine lockere Klemme intermittierende Fehler verursachen, die schwer zu lokalisieren sind.

Der Begriff Klemme stammt vom lateinischen terminus, was Grenze oder Endpunkt bedeutet. In der Elektrotechnik bezieht er sich sowohl auf das physische Bauteil als auch auf die konzeptionelle Idee eines definierten Anschlussorts. Der Unterschied zwischen einem vorübergehenden Patchkabel mit Bananensteckern und einer dauerhaften Schraubklemmenanlage liegt in der beabsichtigten Verwendung und erwarteten Lebensdauer, doch das zugrundeliegende Prinzip bleibt gleich: die Schaffung eines wiederholbaren, messbaren Punktes, an dem elektrische Kontinuität hergestellt oder unterbrochen wird.

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