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Fertigung

Trainingsanzug

Englisch: tracksuit

Ein Kleidungsstück, üblicherweise bestehend aus Oberteil und Hose, das von Sportlern bei Wettkämpfen wie Leichtathletik als Oberbekleidung getragen wird und leicht abgelegt oder gewechselt werden kann. Trainingsanzüge wurden in manchen Kulturen auch als Freizeitkleidung übernommen.

Trainingsanzug: zweiteiliges Strickgewebe für Athleten zum Aufwärmen und Verlassen des Platzes

Ein Trainingsanzug ist ein abgestimmtes Paar Kleidungsstücke, typischerweise eine Kapuzenjacke oder Reißverschluss-Jacke und Hose mit Kordelzug, konstruiert als schnell zu wechselnde Schicht für Athleten. Das Oberteil ist normalerweise in Schultern und Ärmeln locker geschnitten, um über Wettkampfausrüstung gezogen zu werden, ohne Tape oder Stützausrüstung zu stören; die Unterteile haben einen verjüngten Knöchel oder Bündchen, um zu verhindern, dass sie an Spikes oder Schuhwerk hängenbleiben. Beide Teile sind aus gebürsteten Strickgeweben gefertigt, am häufigsten Polyester-Jersey oder Baumwoll-Mix-Fleece, ausgewählt für Wärmespeicherung, Feuchtigkeitsverwaltung und einfaches An- und Ausziehen.

Das Gewicht des Gewebes reicht von 200 bis 300 g/m² für leichte Versionen in gemäßigten Klimazonen bis zu 400+ g/m² für Kaltwetter-Varianten. Die Nähte sind so gestaltet, dass sie flach auf der Haut liegen, um Reizungen unter der Wettkampfausrüstung zu vermeiden. Ärmel und Hosenbeine enden normalerweise mit gestrickten Rippenbündchen, üblicherweise 2,5 bis 3,8 cm breit, die ohne zu schnüren halten. Reißverschlüsse an Jacken bestehen häufig aus Spulen- oder Nylon-Klebebandkonstruktion und sind leicht versenkt, um ein Verhaken zu verhindern.

Trainingsanzüge erfüllen drei unterschiedliche Funktionen im Wettkampf. Erstens halten sie während der Aufwärmphase vor Wettkämpfen die Körperkerntemperatur, reduzieren Muskelsteifheit und Verletzungsrisiko. Zweitens werden sie unmittelbar vor dem Wettkampf ausgezogen, daher priorisiert das Design schnelles Ausziehen: Jacken öffnen sich vollständig oder werden in Sekunden über den Kopf gezogen, und Hosen lassen sich ohne Entfernung von Schuhwerk ausziehen. Drittens werden sie nach anstrengender Belastung schnell wieder angezogen, um schnellen Wärmeverlust und Muskelkrämpfe während der Erholung zu verhindern. Dieser Nutzungszyklus erfordert, dass Nähte unter schneller Belastung halten und Gewebe schnell trocknen, wenn der Athlet schwitzt.

Die Fertigungstoleranzen sind enger als bei Freizeitkleidung. Die Ärmel länge ist kritisch: zu lang und das Bündchen bleibt beim Ausziehen an der Hand hängen; zu kurz und das Handgelenk ist ungeschützt. Die meisten Produktionsbetriebe produzieren Trainingsanzüge in 8 bis 12 Größenabstufungen (XS bis 3XL oder größer), wobei Ärmel- und Innenseam-Längen proportional angepasst werden. Der Kontrast zwischen innen und außen liegenden Geweben ist weit verbreitet, da das Innere Schweiß aufnimmt, während das Äußere Regen und Wind abhält.

Der Begriff entstand in den 1960er Jahren mit dem Aufstieg moderner Athletiktrainings-Protokolle. Trainer begannen, Athleten in dedizierten äußeren Schichten aufzuwärmen, bevor diese auf der Bahn oder dem Platz entfernt wurden, und Hersteller reagierten darauf, indem sie das Kleidungsstück formalisiert. Der Name verbindet track (die Laufbahn oder der Wettkampf) mit suit (ein abgestimmtes Set von Kleidungsstücken), aber Trainingsanzüge werden jetzt in allen olympischen und professionellen Sportarten getragen, nicht nur in Leichtathletik. Nicht-athletische Versionen bewahren die Ästhetik, opfern aber Leistungsmerkmale wie Feuchtigkeitstransport oder Nahtplatzierung.

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