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Bergbau und Gewinnung

Schaufel

Englisch: van

Eine Schaufel zum Reinigen von Erzen.

Van: die Schaufel des Erzwäschers

Bei der Erzvorbereitung und Mineralaufbereitung ist eine Van eine flachbodige Schaufel mit breitem, flachem Blatt, speziell zum Waschen und Klassieren von Erz von Hand gebaut. Die Form, breiter als eine Standard-Grabschaufel und weniger tief, ermöglicht es dem Arbeiter, Erz in Wasser zu bewegen oder schwere Mineralteilchen von leicherem Bergematerial zu trennen, während das Material über eine flache Waschrinne oder schiefe Fläche läuft.

Die Van ist grundsätzlich ein Werkzeug der Schwerkrafttrennung. Wenn sie mit nassem Erz beladen und in einer Schaukel- oder Kreisbewegung gearbeitet wird, setzen sich dichter Erzteilchen am Boden des Blattes ab, während leichteres Taubes (Bergestein) und Schlämme zu den Kanten wandern oder ablaufen. Diese einfache mechanische Wirkung war und ist in kleinen und handwerklichen Betrieben immer noch die erste Stufe der Erzanreicherung, bevor Feinstzerkleinerung und chemische Trennung zum Standard wurden. Die Flachheit des Blattes und die leichte Aufbiegung an den Seiten halten das Material, während die Schaftlänge (typisch 4 bis 5 Fuß) Hebelwirkung für ausdauernde Arbeit bietet.

Varianten und regionale Bezeichnungen

Die Van erscheint in historischer Bergbausterminologie in englischsprachigen Bergbauregionen, besonders bei Kupfer-, Zinn- und Edelmetallgewinnung, wo Handklaubung und Wäsche Routine waren. Verwandte Werkzeuge sind die Cradle oder Rocker Box, die ähnliche Arbeit mit erzhaltigen Sedimenten verrichtet und Schwerkraft- und Wasserflussprinzipien nutzt. In einigen Gegenden wird das Werkzeug Wash Shovel oder Ore Shovel genannt, aber Van bleibt der Standard-Fachbegriff in der Mineralaufbereitungsliteratur.

Die moderne industrielle Mineralaufbereitung hat Handvanning weitgehend durch mechanische Klassifierer, Setzmaschinen und Zentrifugen ersetzt, die bei höherem Durchsatz feinere Trennung erreichen. Allerdings überlebt das Vanning in kleinem Bergbau, geologischen Probennahmen und alluvialen Gewinnungsbetrieben, wo Gerätefläche oder Kapitalkosten manuelle Verfahren wirtschaftlich machen. Prospektor nutzen auch Pfannen, flache, berändete Metallschüsseln, für die gleiche Arbeit, und die Technik ist fast identisch mit Vanning.

Der Begriff van selbst erscheint in Bergbaueintragungen mindestens seit dem 18. Jahrhundert und leitet sich wahrscheinlich von niederländisch wanne oder Deutsch Wanne ab, was Wanne oder Schüssel bedeutet und die gemeinsame Bergbausterminologie über nordeuropäische und maritim-handelliche Traditionen widerspiegelt. Das Van zu verstehen, versetzt einen Arbeiter in die Geschichte der Erzvorbereitung: es ist das Handwerkzeug, das vor der Maschine kam, der Beweis, dass Schwerkraft und Wasser, mit Geschick und Wiederholung angewendet, Wert von Abfall trennen können.

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