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Kfz-Technik

4WD

Abkürzung für Vierradantrieb.

Allradantrieb: Motorleistung wird auf alle vier Räder übertragen

Allradantrieb bedeutet, dass das Drehmoment des Motors gleichzeitig auf alle vier Räder übertragen wird, nicht nur auf das Vorder- oder Hinterachsenpaar. Das System nutzt ein Verteilergetriebe, ein zwischen Getriebe und Achsen montiertes Getriebe, um die Kraft gleichmäßig oder variabel zwischen Vorder- und Hinterachsdifferentialen aufzuteilen. Dies ermöglicht Traktion auf losem, weichem oder rutschigem Untergrund, wo ein Zweiradantrieb die Bodenhaftung verlieren und stecken bleiben würde.

Allradantriebssysteme gibt es in zwei Haupttypen: Teil- und Vollzeitallrad. Teilzeitallrad nutzt eine manuelle oder elektronische Kupplung, um die Vorderachse nur bei Bedarf zuzuschalten; der Fahrer schaltet für Geländefahrten in den Allradmodus und muss ihn vor dem Fahren auf hartem Belag wieder ausschalten, sonst verhängt sich der Antriebsstrang und Reifenrutsch verursacht Verschleiß und Lenkkräfte. Vollzeitallrad, bei vielen SUVs und Crossovern vorhanden, läuft kontinuierlich und nutzt ein Mittendifferential, um Vorder- und Hinterrädern auf Asphalt unterschiedliche Drehzahlen zu ermöglichen, was Verhängung vermeidet.

Varianten und Drehmomentverteilung

Allradantrieb (AWD) wird oft mit Allradantrieb verwechselt, funktioniert aber anders. AWD nutzt viskose Kupplungen, Kupplungen oder elektronische Differentiale, um die Drehmomentverteilung Moment für Moment zu variieren und mehr Leistung zur Achse zu senden, die Grip hat. Allradantrieb teilt die Kraft statisch oder in festen Verhältnissen auf. Fahrzeuge mit Sperrifferentialen können Vorder- und Hinterachse sperren und zwingen beide Räder einer Achse, mit der gleichen Drehzahl zu drehen; dies bietet maximalen Grip im extremen Gelände, beschädigt aber Reifen auf Asphalt.

Allradantrieb fügt im Vergleich zu Hinter- oder Frontantrieb Gewicht, Komplexität und Kraftstoffverbrauch hinzu. Das Verteilergetriebe, das Vorderachsdifferential und schwerere Achswellen erhöhen die Fahrzeugmasse um 200 bis 400 kg. Die Wartung ist anspruchsvoller: Allradfahrzeuge benötigen separate Kontrollen des Differentialöls, Ölwechsel des Verteilergetriebes und regelmäßige Inspektionen von Kardangelenken und Antriebswellen. Der Reifenverschleiß beschleunigt sich, wenn Fahrer Allradantrieb auf trockenen Straßen zuschalten oder es versäumen, Geländeübersetzung auszuschalten.

Allradantrieb ist Standard bei Lastkraftwagen, Gelände-SUVs und Nutzfahrzeugen, die in Landwirtschaft, Bergbau, Forstwirtschaft und Fernbau eingesetzt werden. Gewerbliche Betreiber nutzen Allradantrieb für Zufahrtsstraßen in schlechtem Zustand, Schlamm, Schnee und steile Hänge. Der Begriff stammt aus den 1930er Jahren, als Hersteller begannen, Fahrzeuge mit angetriebenen Vorderachsen zu konstruieren; er hat sich in der Fachsprache unverändert gehalten, obwohl sich die Technologie von mechanischer zu elektronischer Zuschaltung und Drehmomentregelung entwickelt hat.

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