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Bahntechnik

Blocksignal

Englisch: block signal

Eines der Gefahren- oder Sicherheitssignale, die die Zugbewegung im Blocksystem steuern, oft gekoppelt mit einem Weichenschalter, sodass das Öffnen oder Schließen des Schalters auch das Signal betätigt.

Blocksignal: das Verkehrssignal, das Eisenbahnstreckenabschnitte schützt

Ein Blocksignal ist ein feststehend angebrachtes Streckenverkehrssignal, das die Zugfahrt durch einen Streckenabschnitt, den sogenannten Block, regelt. Es zeigt an, ob der folgende Block besetzt, frei oder mit reduzierter Geschwindigkeit befahrbar ist. Das Signal steht am Eingang seines Blocks und verhindert, dass ein Zug einfährt, solange der voranfahrende Zug den nächsten Block nicht geräumt hat oder nicht ausreichend Abstand zurückgelegt wurde, um die Sicherheit zu gewährleisten. Dieses Prinzip, die Blockwegssicherung genannt, ist das Fundament der Eisenbahnverkehrslenkung auf Hauptbahnen und stark befahrenen Nebenbahnen.

Blocksignale arbeiten zusammen mit Gleisschaltmitteln oder anderen Erkennungssystemen. Wenn ein Zug einen Block besetzt, setzt ein Relais oder moderne elektronische Logik das Signal auf Halt (rot oder rot und weiß). Wenn der Zug den Block frei macht, wechselt das Signal schrittweise zu Vorsicht (gelb) oder Fahrt (grün), um dem nächsten Zug die Weiterfahrt zu ermöglichen. Signale können zwei Begriffe (Halt und Fahrt) auf einfachen Strecken anzeigen oder drei oder mehr Begriffe (Halt, Vorsicht, Fahrt), wenn Züge mit höheren Geschwindigkeiten fahren und früher vor Änderungen voraus gewarnt werden müssen.

Die mechanische Kopplung zwischen Signal und Weiche, die in gängigen Definitionen erwähnt wird, bezieht sich auf das Stellwerk. Wenn ein Blocksignal eine Weichenverbindung oder einen Bahnübergang schützt, bewegt der Signalhebel auch die Weiche oder die Bahnschranken und stellt sicher, dass die Route eingestellt ist, bevor das Signal fahrt gibt. Diese mechanische Bindung verhindert, dass Bedienste widersprechende Befehle erteilen können: Das Signal kann nicht fahrt geben, es sei denn, die Weiche ist geworfen und in der richtigen Stellung verriegelt.

Blocksignale werden am häufigsten auf einem Pfahl oder an einer Halterung an der Strecke, 6 bis 8 Fuß über Schienenhöhe, angebracht. Frühe Ausführungen verwendeten Signalflügel oder Unterquerungsarme; moderne Installationen verwenden Lichtsignale mit roten, gelben und grünen Leuchten. Das Signal erhält seine Anweisung von Gleisschaltmitteln, die unter oder neben den Schienen laufen, oder von Gleiscodierungssystemen, die Zugpräsenz und Geschwindigkeit erfassen.

Ausfallvorgänge bei der Blockwegssicherung sind kritisch. Ein Signal, das nicht fahrt gibt (oder fahrt gibt, wenn sich ein Zug im Block befindet), stellt ein Kollisionsrisiko dar; eines, das nicht auf Halt zeigt, wenn es sollte, stellt eine Gefährdung dar. Moderne Blocksignale sind deshalb fehlersicher ausgeführt: Stromausfall, Kabelbruch oder Relaisausfall führt dazu, dass das Signal auf Halt fällt und verriegelt. Wartungsteams überprüfen Signalsichtbarkeit, Lampenleuchten und Relaisverhalten in regelmäßigen Abständen und nach jedem Vorfall.

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