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Maschinenbau

Puffer

Englisch: buffer

Einrichtung zur Isolierung oder Minderung der Auswirkung einer Sache auf eine andere

Puffer: elastischer Schutz gegen Stoß und Vibration

Ein Puffer ist eine mechanische Vorrichtung oder ein Material, das zwischen zwei Objekten oder Systemen angebracht wird, um Energie zu absorbieren, Auswirkungen zu reduzieren oder unerwünschte Kraftübertragungen oder Vibrationen zu isolieren. In der Praxis sitzt er zwischen einem beweglichen Teil und einer festen Struktur oder zwischen zwei beweglichen Baugruppen und verformt sich oder federt bei einem Schlag ab, statt den Stoß unverändert durchzuleiten.

Der häufigste industrielle Puffer ist der Elastomer-Dämpfer: ein Block oder Zylinder aus Naturkautschuk, Synthesekautschuk oder Polyurethan, das auf Ober- und Unterseite mit Stahlplatten verklebt ist. Wenn ein Maschinengestell eine plötzliche Last oder einen Stoß erfährt, komprimiert sich der Kautschuk und erholt sich langsam, wobei kinetische Energie in Wärme umgewandelt und die Kraft über einen längeren Zeitraum verteilt wird. Federpuffer funktionieren ähnlich, verwenden aber statt Kautschuk eine Dreh- oder Blattfeder; diese sind steifer und eignen sich für höherenergetische Stöße. Hydraulische Puffer enthalten einen Kolben in einem mit Öl gefüllten Zylinder; wenn der Kolben bei einem Stoß sich bewegt, fließt Fluid durch eine kleine Öffnung und erzeugt einen kontrollierten Widerstand.

Puffer befinden sich an bestimmten hochbelasteten Stellen: zwischen einem Pressenstempel und dem Amboss, um jeden Hub zu dämpfen; am Ende einer Förderanlage, um bewegte Produkte aufzufangen; auf Schwingungsdämpfern, die große Motoren oder Kompressoren tragen; und in Spindelköpfen von Werkzeugmaschinen, um Vibrationen zu reduzieren. Der Puffer muss sowohl für die Spitzenkraft, die er erfährt, als auch für die Häufigkeit der Stöße ausgelegt sein. Ein schlecht dimensionierter Puffer schlägt entweder durch (verliert an Wirksamkeit) oder bleibt so weich, dass er den Stoß nicht ausreichend dämpft.

Materialauswahl und Verschleiß

Naturkautschuk-Puffer sind kostengünstiger und funktionieren gut in temperaturkontrollierten Fabriken, verschleißen aber schnell unter ultraviolettem Licht und Ozon; Syntheseverbindungen wie Nitril oder Neopren widerstehen diesen besser. Polyurethan-Puffer halten höhere Temperaturen und Öle aus, sind aber steifer. Alter und wiederholte Kompression führen zu bleibender Verformung, was bedeutet, dass sich der Puffer nicht mehr vollständig erholt und schließlich nicht mehr funktioniert; die Austauschintervalle hängen vom Betriebszyklus und der Materialwahl ab, typischerweise 2 bis 10 Jahre bei durchgehend betriebenen Maschinen.

Der Begriff Puffer leitet sich von der Idee des Pufferns oder Abfederns ab, die von dem Buff-Leder stammt, das historisch in mechanischen Vorrichtungen verwendet wurde. In moderner Software und Automatisierung erfüllt ein Puffer eine analoge Rolle: temporärer Speicher, der die Geschwindigkeit oder den Zeitpunkt eines Prozesses vom anderen isoliert, wobei der Mechanismus völlig unterschiedlich ist.

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