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Forst und Holz

Harvestor

Englisch: feller-buncher

Ein motorisiertes Fahrzeug zum Fällen von Bäumen, das diese schnell schneiden, sammeln und fällen kann.

Feller-Buncher: das Schneidwerkzeug der industriellen Holzernte

Ein Feller-Buncher ist eine selbstfahrende Forstmaschine, die drei Funktionen an einem Bedienstand vereint: Sie fällt Bäume an der Basis, sammelt mehrere Stämme zusammen und legt sie in organisierten Bündeln auf dem Waldboden ab. Die Maschine wiegt typischerweise 35.000 bis 50.000 Pfund und läuft auf Gummireifen oder Raupenketten, wodurch sie sich eigenständig durch geerntete Flächen bewegen kann, ohne externe Unterstützung zu benötigen.

Der Schneidkopf sitzt am Ende eines hydraulischen Auslegers und dreht sich um 360 Grad. Die meisten Köpfe arbeiten mit einer Kreissäge oder Scherenmechanismus, der den Baum auf Bodenniveau durchtrennt; die Greifearme halten dann den gefällten Stamm fest und sammeln zusätzliche Bäume ein, während der Ausleger schwenkt. Sobald ein ausreichend großes Bündel entsteht (typischerweise 4 bis 12 Bäume je nach Baumart und Stammstärke), setzt die Maschine das Bündel in einer ordentlichen Reihe auf dem Boden ab, ausgerichtet für nachgelagerte Rückungsarbeiten.

Varianten und Einsatz

Feller-Buncher werden auf Holzart und Gelände abgestimmt. Kleinere Modelle arbeiten in gemischten Laubholzbeständen, wo Bäume durchschnittlich 40 bis 60 Fuß hoch und 8 bis 14 Zoll Durchmesser sind; größere Einheiten bearbeiten gleichförmige, hohe Nadelholzplantagen. Raupenversionen bewältigen steile Hänge und nasses Gelände; Radversionen decken flacheres, stabileres Terrain schneller ab. Einige Maschinen fahren konturparallel, um Bodenverdichtung in ökologisch sensiblen Bereichen zu minimieren.

Die Maschine reduziert den Arbeitsaufwand gegenüber dem manuellen Fällen mit Kettensägen und der Handarbeit beim Rücken. Ein Bediener erledigt, was früher ein Team von zwei bis vier Personen und einen ganzen Arbeitstag erforderte. Die Leistung liegt zwischen 12 und 25 Bäumen pro Stunde, abhängig von Gelände, Baumgröße und Bedienergeschick. Die organisierten Bündel, die entstehen, verkürzen auch die nachgelagerte Bearbeitungszeit für Entastungs- und Aufarbeitungskolonnen.

Feller-Buncher verschleißen schnell unter rauen Bedingungen. Die Greifer-Beläge erodieren nach 3.000 bis 6.000 Betriebsstunden; Hydraulikschläuche reißen durch Reibung und Schläge; und die Auslegerstifte lockern sich unter zyklischer Belastung. Bedienermüdigkeit und schlechte Sicht um den Ausleger führen zu Verwicklungen und Unfällen. In felsigem oder stumpfigem Gelände entstehen Schäden am Fahrwerk und an den Reifenflanken, die zu ungeplanten Stillstandszeiten führen.

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