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Schiffbau und Werft

achterlich

Englisch: aback

Von hinten gegen den Mast; Lage der Segel, wenn sie vom Wind von vorne erfasst werden, oder eines Schiffes, wenn die Segel so gesetzt sind.

aback: Segel vom Wind von vorne erfasst

Bei einem Segelschiff beschreibt aback den Zustand, in dem der Winddruck die Segel rückwärts gegen den Mast drückt, anstatt sie von hinten zu füllen. Das passiert, wenn der Wind auf die Vorderseite eines Segels bläst und die normale Luftströmung umkehrt. Die Segel werden schlaff oder wölben sich zur Mastseite hin ein, das Schiff verliert Fahrt oder beginnt rückwärts zu driften. Man sagt, ein Schiff wird von aback erfasst, wenn das unerwartet eintritt, normalerweise während eines Manövers oder bei wechselndem Wind.

Der Zustand tritt meistens beim Wenden auf, dem Manöver, bei dem ein Segelschiff seinen Bug durch den Wind dreht, um von einem Kurs auf den anderen zu wechseln. Während das Schiff sich dreht, stehen die Segel vorübergehend frontal zum Wind, bevor die Besatzung sie trimmen kann, um ihn von der richtigen Seite zu erfassen. Wenn die Drehung zu langsam verläuft oder die Besatzung unaufmerksam ist, können die Segel länger als beabsichtigt rückwärts stehen, wodurch das Schiff zum Stehen kommt oder sogar rückwärts driftet.

Erfahrene Besatzungen nutzen den aback-Zustand absichtlich, um ein Schiff zu bremsen oder rückwärts zu fahren, besonders beim Ankern oder Manövrieren in engen Gewässern. Durch das gezielte Setzen von Segeln rückwärts kann ein Steuermann die Fahrt verringern, den Schiffsrumpf drehen oder die Position gegen eine Strömung halten. Deshalb ist der Befehl, Segel aback zu setzen, immer noch Teil der traditionellen Segelkommandos.

Unerwartet vom Wind erfasst zu werden ist jedoch gefährlich. Der plötzliche Fahrtsverlust und die Stoßbelastung auf das Takelwerk können Masten, Rahen und das stehende Gut belasten. Bei steifem Wind kann der Gegendruck das Schiff gefährlich krängen und ein kleines Boot zum Kentern bringen. Moderne Segelschiffe behandeln unbeabsichtigte aback-Zustände als Fehler bei Ruderführung oder Schothhandling, die sofort korrigiert werden müssen.

Der Begriff stammt vom Altnordischen bak, was Rücken bedeutet, und spiegelt das nordeuropäische Seemannsvokabular. Die Redewendung "taken aback" ist in die breitere englische Umgangssprache eingegangen als Ausdruck dafür, überraschend aus der Fassung gebracht zu werden. Diese Bedeutung hat sich weit über die Segelschifffahrt hinaus erhalten.

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