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Drucktechnik

Stereotypplatte

Englisch: block

nounDrucktechnikdated

Ein Stück hartes Holz, auf dem eine Stereotyp- oder Elektroklischee-Platte montiert ist.

Block: hölzerne Unterlage für eine Druckplatte

In der Buchdrucktechnik und im Hochdruck ist ein Block ein massives Stück Hartholz, meist Ahorn oder Buchsbaumholz, das als strukturelle Grundlage für eine Klischee- oder Galvano-Druckplatte dient. Die Platte selbst, ob aus gegossenem Bleilegierung oder galvanisch erzeugtem Kupfer, wird bündig auf der Oberseite des Blocks montiert und mit Blei oder Lót befestigt. Die Abmessungen des Blocks entsprechen dem Druckrahmen, und seine Stärke ist standardisiert auf 0,918 Zoll (ein historisches Maß, das als Schriftgrad bekannt ist), wodurch die zusammengesetzte Platte neben beweglichen Lettern drucken kann, ohne dass Ausgleichsarbeiten nötig sind.

Die Wahl des Holzes ist erheblich. Ahorn bietet Stabilität und Beständigkeit gegen Feuchtigkeitsschwankungen in der Druckerei; Buchsbaumholz, dichter und feiner gefasert, ermöglicht präzisere Detailarbeiten beim Befestigen, ist aber teurer und wird weniger häufig für Produktionsarbeiten verwendet. Der Block muss vollkommen eben und frei von Verwölbung sein, da jede Abweichung zu ungleichmäßigem Druck und fleckigem Druck führt. Weichholz wird vermieden, da es unter der Tonnage einer Druckerpresse zusammengedrückt wird und Platten nicht sicher über tausende Abzüge halten kann.

Eine Platte auf ihrem Block zu montieren erfordert sorgfältiges Zentrieren und mechanisches Befestigen. Bleikeile oder Lót, die um den Plattenrand aufgebracht werden, sperren sie fest; einige Drucker trieben kleine Messingnägel durch das Holz in die Plattenunterseite. Die Unterseite des Blocks ist oft abgeschrägt oder gefräst, um Gewicht und Materialkosten zu sparen, während die Steifheit erhalten bleibt. Alte Blöcke tragen manchmal Befestigungsspuren von mehreren Platten, die Belege ihrer langen Nutzungsdauer sind.

Der Begriff Block ist aus dem aktiven Druckerjargon weitgehend verschwunden, da der Buchdruck im Laufe des zwanzigsten Jahrhunderts zurückging, zunächst durch Gravüre und Lithografie verdrängt, dann durch Offset- und digitale Verfahren. Ein moderner Offsetdrucker würde das Wort in diesem Zusammenhang nicht erkennen. Allerdings bleibt der Block in Handdruckereien, in der künstlerischen Druckgrafik und in Werkstätten für Hochdruckverfahren lebendig, wo traditionelle Methoden fortbestehen. Drucker und Sammler antiker Druckmaschinen bezeichnen Blöcke nach ihren ursprünglichen Abmessungen und ihrer Eignung für bestimmte Plattenformate.

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