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Arbeitssicherheit

Feuermelder

Englisch: fire hydrant

Gerät zur Wasserentnahme aus der Hauptleitung für Feuerwehrarbeiten, bestehend aus Körper, Schlauchanschlüssen und Ventilanlage.

Hydrant: der Straßenhydrant zwischen dir und der Wasserleitung

Ein Hydrant ist eine vertikale Rohranlage, die an eine städtische Wasserleitung angeschlossen ist und schnellen Zugang zu unter Druck stehendem Wasser zur Brandbekämpfung bietet. Der Schaft, typischerweise aus Gusseisen oder Sphärogusseisen, sitzt oberirdisch, während das Hauptventil 1,2 bis 1,8 Meter unter der Oberfläche vergraben ist. Der obere Bereich enthält Anschlussöffnungen, ein Entwässerungsventil und einen Auslassdeckel, der für Standardschlauchgewinde ausgelegt ist, üblicherweise 2,5 Zoll in Nordamerika.

Das innere Ventil wird über einen langen Schaft bedient, der von oben bis zum unterirdischen Absperrventil reicht. Wenn der Schaft gedreht wird, öffnet ein Schraubenschlüssel oder Hydrantenschlüssel das unterirdische Ventil, wodurch Wasser aus der Leitung nach oben durch den Schaft und zum Auslass fließt. Hydanten sind während des Normalbetriebs unter Druck; ein Feuerwehrmann entfernt den Auslassdeckel und schraubt eine Schlauchkupplung direkt auf die freigelegte Öffnung.

Varianten und Platzierung

Nasshydanten, die in warmen Klimazonen verwendet werden, bleiben gefüllt und bereit zur sofortigen Entladung. Trockenhydanten, häufig in Frostregionen, müssen leicht geöffnet werden, um sich zu füllen, bevor die Hauptauslassöffnung genutzt werden kann; sie entleeren sich automatisch beim Schließen, um Eisbildung im Schaft zu verhindern. Die Farbkodierung unterscheidet sich je nach Region: Rot kennzeichnet einen öffentlichen Hydanten, Gelb markiert üblicherweise einen an einer privaten Leitung angeschlossenen Hydanten, Blau oder Grün kann in manchen Systemen eine nichttrinkwasserbetriebene Quelle oder einen Hydanten mit niedrigem Durchfluss anzeigen.

Hydanten müssen in städtischen Gebieten höchstens 150 Meter auseinander angebracht sein und an Straßenecken oder in der Straßenmitte an für Feuerwehrfahrzeuge zugänglichen Stellen positioniert werden. Behinderung durch parkende Fahrzeuge, Schnee oder Bepflanzung verringert die Einsatzeffektivität; viele Gemeinden fordern freie Zonen von 0,9 bis 1,5 Metern um den Hydrantschaft.

Häufige Ausfallarten sind eingefrorene Schäfte, Korrosion von inneren Dichtungen, verstopfte Auslässe und Druckverlust durch Schäden an anderen Teilen der Versorgungsleitung. Regelmäßige Prüfung und Wartung, einschließlich Betätigung des Ventilschafts und Spülung, erkennen Probleme rechtzeitig. Der Name Hydrant leitet sich vom Griechischen hydro, Wasser, ab und spiegelt seine einfache Funktion als sichtbare Verbindung zwischen unterirdischer Versorgung und der Oberfläche wider, wo Wasser am dringendsten benötigt wird.

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