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Kfz-Technik

New Energy Vehicle

Englisch: new energy vehicle

Steckdose-Elektrofahrzeug, entweder ein Plug-in-Hybrid oder ein rein batteriebetriebenes Elektrofahrzeug.

Elektrofahrzeug: ein Auto, das von wiederaufladbaren Batterien angetrieben wird

Ein Elektrofahrzeug (NEV) ist ein Kraftfahrzeug, das ganz oder teilweise von einer Batterie angetrieben wird, die über das Stromnetz aufgeladen werden kann. Die Kategorie umfasst zwei unterschiedliche Typen: reine Batteriefahrzeuge (BEVs), die ausschließlich mit gespeicherter elektrischer Energie fahren, und Plug-in-Hybrid-Elektrofahrzeuge (PHEVs), die einen Verbrennungsmotor mit einem aufladbaren Batteriepaket und Elektromotor kombinieren. Beide Typen werden an externe Ladeinfrastruktur angeschlossen, was sie von konventionellen Hybriden unterscheidet, die nicht netzbetrieben werden können.

BEVs verfügen typischerweise über Lithium-Ionen-Batteriepakete von 40 bis 100 Kilowattstunden und bieten je nach Größe des Batteriepacks und Fahrzeuggewicht Reichweiten von 150 bis 400 Meilen. PHEVs haben kleinere Pakete, üblicherweise 10 bis 30 Kilowattstunden, was eine rein elektrische Reichweite von 20 bis 50 Meilen bietet, bevor der Verbrennungsmotor einspringt. Beide Typen nutzen Wechselstrom- oder Gleichstromladung: Wechselstromladung über eine Haushaltsstereo oder spezielle 240-Volt-Stromversorgung dauert 4 bis 12 Stunden; Gleichstromschnelladung an speziellen Stationen kann in 20 bis 40 Minuten 200 Meilen hinzufügen.

Der Begriff "Elektrofahrzeug" entstand um 2009 in China und ist seither zur Standard-Regulierungsklassifizierung in der chinesischen Automobilpolitik und Herstellungszielen geworden. Internationale Märkte verwenden die Begriffe weniger formell und bevorzugen "Elektrofahrzeug" als Oberbegriff. Verschiedene Regionen definieren Elektrofahrzeuge unterschiedlich für Subventions- und Zulassungszwecke: China bezieht Wasserstoff-Brennstoffzellenfahrzeuge ein; die Europäische Union klassifiziert sie streng als batterieelektrisch und Plug-in-Hybrid; die Vereinigten Staaten behandeln sie als Untergruppen von "Nullemissionsfahrzeugen" und "Plug-in-Elektrofahrzeugen".

Die Herstellung von Elektrofahrzeugen erfordert Fachwissen in der Lieferkette bei Batteriemontage, Wärmeverwaltung, Hochvolt-Elektrosystemen und leichten Chassismaterialien. Der Antriebsstrang enthält keine Getriebeflüssigkeit, Zündkerzen, Zahnriemen oder Abgassysteme, bringt aber zusätzliche Komplexität in Batteriemanagementsystemen, Rekuperationsbremsencontrollern und Ladeport-Elektronik mit sich. Wartungsintervalle erstrecken sich auf 150.000 Meilen oder mehr, obwohl die Batteriegesundheitsüberwachung und gelegentlicher Wechsel der Wärmeflüssigkeit erforderlich bleiben.

Die Marktakzeptanz von Elektrofahrzeugen beschleunigte sich nach 2015 stark, als die Batteriekosten von über 1000 Dollar pro Kilowattstunde auf unter 140 Dollar bis 2023 fielen. Die Dichte der Ladeinfrastruktur variiert je nach Geografie erheblich: Ballungsräume in Europa, Nordamerika und Ostasien verfügen über Netzwerke mit Tausenden öffentlichen Ladestationen, während ländliche Regionen oft gar keine haben. Versorgungsketten für Batterien bleiben angespannt; Lithium-, Kobalt- und Nickelbeschaffung aus bestimmten Bergbauregionen führt zu geopolitischen Abhängigkeiten, die die Produktionskapazität und Fahrzeugpreise beeinflussen.

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