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Kfz-Technik

CID

Abkürzung für cubic inches displacement; Hubraum in Kubikzoll.

CID: das Hubvolumen eines Motors in Kubikzoll

Cubic Inches Displacement (CID) misst das Gesamtvolumen, das alle Kolben eines Motors während eines vollständigen Zyklus verdrängen. Es ist die Summe der einzelnen Zylinderhubraumvolumina, berechnet als Bohrung zum Quadrat mal Hub mal 0,7854 mal Anzahl der Zylinder, wobei alle linearen Abmessungen in Zoll angegeben sind. Ein 350-CID-Motor, üblich in amerikanischen V8-Motoren, hat ein Hubvolumen von 5,7 Litern in metrischen Einheiten.

CID ist ein einfacher Maßstab für die Motorgröße und das Leistungspotenzial. Motoren mit größerem Hubvolumen können pro Zyklus mehr Luft und Kraftstoff aufnehmen und erzeugen mehr Gesamtarbeit vor der Abgasabgabe. Das Hubvolumen eines Motors erscheint auf Abzeichen, in Datenblättern und in behördlichen Kontexten. Es dient als schnelle Möglichkeit, Motoren zu kategorisieren: Ein 289 CID unterscheidet sich grundlegend von einem 427 CID in der Menge der Ladung, die er aufnehmen kann, und der Leistung, die er erbringen kann.

Varianten und Messkontexte

Das Hubvolumen eines einzelnen Zylinders ist die Bohrung zum Quadrat mal Hubweg (die Entfernung, die ein Kolben von Untenpunktlage zu Obenpunktlage zurücklegt) mal Pi geteilt durch 4, alles in Zoll. Ein V8 mit einem Hub von 8 Zoll und einer Bohrung von 4 Zoll erzeugt ungefähr 100 CID pro Zylinder. Der Begriff CID dominierte die amerikanische Automobilspezifikation bis zur Metrifikation; moderne Hersteller geben das Hubvolumen normalerweise in Litern oder Kubikzentimetern an, obwohl CID in der Dokumentation von Klassikern und beim Motorenbau von Zubehörherstellern bestehen bleibt.

CID berücksichtigt nicht die Füllungseffizienz, das Verdichtungsverhältnis oder die Ventilsteuerung, daher können zwei Motoren mit identischem Hubvolumen völlig unterschiedliche Leistungen erbringen. Ein Standard-350 CID und ein stark modifizierter 350 CID können sich um mehrere hundert PS unterscheiden. Dennoch bleibt CID nützlich für die Komponentenanpassung: Zylinderkopf, Ansaugrohr und Motorblock sind oft für bestimmte Hubvolumenbereiche ausgelegt.

Der Begriff selbst spiegelt amerikanische Industriekonvention wider; britische und europäische Hersteller bevorzugten metrische Messungen und gaben das Hubvolumen manchmal nach Bohrung und Hub statt nach Gesamtvolumen an. Heute erscheint CID hauptsächlich bei Restaurierungsarbeiten, Vintage-Rennbestimmungen und auf dem Sammlerautomarkt, wo Originalität und historische Genauigkeit wichtig sind.

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