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Sanitär und Rohrleitungsbau

Faucet Aerator

Englisch: faucet aerator

Ein Gerät für Wasserhähne, das Luft mit Wasser mischt, um die Durchflussrate zu reduzieren.

Perlator: das Sieb, das den Wasserverbrauch halbiert

Ein Perlator ist ein Gewinde-Einsatz, der auf die Auslauföffnung eines Wasserhahns geschraubt wird und den Wasserstrahl in viele dünne Strahlen zerlegt, wobei gleichzeitig Luft beigemischt wird. Das Ergebnis ist ein volles Sprühgefühl, das etwa 1 bis 2 Gallonen pro Minute verbraucht, anstelle von 3 bis 5 Gallonen pro Minute aus einer nicht belüfteten Auslauföffnung. Die Mischung erfolgt in einer kleinen Kammer aus Messing oder Kunststoff, typischerweise 1 bis 1,5 Zoll lang, gefüllt mit Sieben und Prallblechen, die die Arbeit leisten.

Der Kernmechanismus beruht auf einer Reihe von Metall- oder Kunststoffscheiben mit kleinen Löchern, üblicherweise zwischen 0,5 und 1 Millimeter Durchmesser. Wasser fließt durch diese Löcher und trifft auf Luft, die von Öffnungen rund um den Perlator-Körper angesaugt wird. Die Turbulenzen erzeugen einen belüfteten Strom mit sichtbaren winzigen Blasen. Die meisten Perlatoren enthalten zwei bis vier Maschensiebe, gestapelt unter den perforierten Platten; diese fangen Verschmutzungen ab und zerlegen den Strahl weiter.

Häufige Ausfallarten und Wartung

Kalkablagerungen und Sedimente sind die Hauptfeinde von Perlatoren. Mineralienbelag in den Sieben behindert den Durchfluss und kann Löcher völlig verstopfen, was dazu führt, dass Wasser tropft oder ungleichmäßig sprüht. Verschmutzungen aus alten Rohren oder korrodierten Verbindungsstücken verfangen sich im Siebgewebe. Die Reinigung erfordert das Abschrauben des Perlators (normalerweise von Hand oder mit einem Schraubenschlüssel am Körper, nicht am Sieb) und das Einweichen der inneren Teile in weißem Essig für mehrere Stunden oder über Nacht, dann ausspülen und wieder zusammenbauen. Wenn der Durchfluss nach der Reinigung immer noch niedrig bleibt, muss der Perlator normalerweise ausgetauscht werden, anstatt ihn zu reparieren; sie sind preiswert und nicht für Demontage über die Siebebene hinaus ausgelegt.

Es gibt zwei Haupttypen für den Wohnbereich. Standard-Perlatoren mit Turbulator-Einsätzen erzeugen einen engeren, gleichmäßigeren Strahl, geeignet für Küchen- und Badezimmerspülen. Niedrigdurchfluss- oder wassersparende Modelle haben kleinere Öffnungen und feinere Siebe und begrenzen die Ausgangsleistung auf 0,5 bis 1,5 Gallonen pro Minute, oft von der Bauordnung in Neubauten vorgeschrieben. Einige Perlatoren haben Doppelsprühpositionen, gesteuert durch einen Kragen, der Wasser zwischen belüftetem und geradem Spray umschaltet oder umgekehrt.

Der Begriff Perlator spiegelt seine Funktion genau wider: er belüftet, führt Luft ein. Das Gerät wurde ab den 1980er Jahren Standard in der Wohnungsinstallation, als die Versorgungsunternehmen die Wassereinsparungen erkannten; bundesweite Vorschriften in den USA schreiben jetzt vor, dass Perlatoren auf neuen Wasserhähnen mit maximal 2,2 Gallonen pro Minute vorhanden sind. Ersatz-Perlatoren sind universell oder nahezu universell über verschiedene Marken hinweg, obwohl sich die Gewindegröße und das Geschlecht (männliche oder weibliche Verbindung) je nach Wasserhahn-Auslegung unterscheiden. Ein verstopfter Perlator ist oft das Erste, das ein Installateur oder Hausbesitzer überprüft, wenn der Durchfluss eines Wasserhahns plötzlich abnimmt, da der Austausch ein bis zwei Euro kostet und nur Sekunden dauert.

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