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Bahntechnik

Schienenlascher

Englisch: rail anchor

Ein Federstahl-Clip, der unter dem Schienenfuß befestigt ist und gegen die Seiten der Schwellen drückt, um die Längsbewegung der Schiene zu verhindern.

Schienenstopper: Federklemme, die verhindert, dass Schienen längs der Trasse verrutschen

Ein Schienenstopper ist eine gefederte Metallbefestigung, die auf der darunter liegenden Schwelle gegen die Schiene drückt und verhindert, dass die Schiene durch thermische Ausdehnung, Bremsenkräfte oder Zugkräfte längs der Trasse nach vorne oder hinten wandert. Die Wirkungsweise beruht darauf, dass durch Federspannung Druck gegen die Seiten der Schwelle ausgeübt wird und so die Schienensohle in ihrer längsmäßigen Position festgehalten wird. Ohne Stopper würden sich Schienen unter Last allmählich verschieben, was zu Fehlausrichtungen, geschwächten Stoßstellen und gefährlichen Spalten führt.

Schienenstopper werden typischerweise aus Federstahl gefertigt und häufig auf etwa 45-50 HRC gehärtet. Die Klemme umgreift die Schwelle auf beiden Seiten, wobei die Schenkel nach innen und unten drücken, wenn die Schiene verlegt wird. Die Höhe der Klemmkraft hängt von der Federrate und der Tiefe der Klemme ab; übliche Ausführungen entwickeln eine Haltekraft von 5 bis 10 Kilonewton. Sie müssen in feuchter Schotterumgebung korrosionsbeständig sein, weshalb viele verzinkt oder mit witterungsbeständigen Anstrichen versehen werden.

Anordnung und Ausführungen

Stopper werden in Abständen von 6 bis 10 Schwellen längs der Trasse angebracht, mit dichteren Abständen auf steilen Gefällen, an Weichen und in der Nähe von Bahnhöfen, wo Züge stark beschleunigen oder bremsen. Einfache Stopper mit einem Schenkel greifen nur eine Seite der Schwelle, während zweischenklige Ausführungen (der häufigere Typ) beide Seiten erfassen und höhere Haltekraft bieten. Einige Konstruktionen haben Gummi- oder Elastomerauflagen, um Geräusche zu reduzieren und den Druck gleichmäßiger zu verteilen.

Die Bezeichnung "Stopper" spiegelt die Hauptfunktion wider: die Schiene an Ort und Stelle zu halten, anstatt sie frei zu bewegen. Die Federklemmen-Bauweise ermöglicht, dass sich die Schiene mit Temperaturänderungen ausdehnt und zusammenzieht, ohne den Halt zu verlieren; ein starrer Stopper würde unter thermischen Spannungen reißen. Mit der Zeit können Stopper lockern, besonders wenn die Schwelle zusammengedrückt wird, besonders bei Holzschwellen, und gelegentliches Nachspannen gehört zur Trasse-Instandhaltung.

Schienenstopper unterscheiden sich von Befestigungssystemen wie Pandrol-Federn oder federbelasteten Auflagepads, die die Schiene auf die Schwelle pressen. Stopper wirken seitlich und verhindern seitliche und längsmäßige Bewegungen statt vertikales Abheben. Auf modernen durchgehend verschweißten Schienen (CVS) ist die richtige Spacer-Abstufung entscheidend, weil die lange unterbrechungsfreie Schiene stärker zum Wandern unter thermischen und dynamischen Kräften neigt als gestoßene Schienen.

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