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Werkstattsprache und Slang

Heizer

Englisch: bakehead

Ein Eisenbahnlokomotivführer, der das Feuer unter dem Dampfkessel einer Lokomotive in Gang hält.

Bakehead: Heizer einer Dampflokomotive, der den Feuerraum bedient

Ein Bakehead ist der Heizer in der Führerständekabine einer Dampflokomotive, der dafür verantwortlich ist, das Feuer im Feuerraum in Stand zu halten, das Wasser erhitzt, um Dampf zu erzeugen. Auf einer typischen Güterzug- oder Personenlokomotive arbeitete der Bakehead dem Lokomotivführer gegenüber und schaufelte Kohle oder Holzbrennstoffe durch die Feuerraum-Türöffnung, während der Lokomotivführer sich um Gashebelstellung, Bremse und Lenkung kümmerte. Der Job erforderte Ausdauer: Ein Heizer auf einem schweren Eilzug konnte während einer Schicht mehrere Tonnen Kohle schaufeln, oft bei Temperaturen von über 130 Grad Fahrenheit in der Kabine.

Der Begriff spiegelt die intensive Hitze wider, die von der Feuerraum-Öffnung ausstrahlte, die der Mündung eines Backofens ähnelte. Ein ordnungsgemäß geschürtes Feuer musste den Dampfdruck in einem engen Bereich halten, typischerweise 160 bis 200 Pfund pro Quadratzoll bei Personenlokomotiven, weshalb der Bakehead kontinuierlich das Dampfmanometer und den Wasserspiegel kontrollieren und die Menge und Verteilung des Brennstoffs anpassen musste. Das Timing war entscheidend: Zu viel Brennstoff führte zu gefährlich ansteigendem Druck; zu wenig und die Lokomotive verlor auf Steigungen an Kraft.

Varianten und Übergang

Die Rolle existierte in allen Dampfeisenbahnsystemen Nordamerikas von den 1830er Jahren bis in die 1950er Jahre. Auf Nebenstrecken und Industrielokomotiven konnte ein einzelner Heizer kleinere, weniger anspruchsvolle Kessel verwalten. Der Bakehead lernte die Arbeit als Wasserjunge oder Kohleträger, wobei er lernte, die Kohlequalität zu beurteilen und die Farbe und Form der Flamme durch die Feuerraum-Türöffnung zu beobachten. Diese Fertigkeit, genannt das Feuer lesen, unterschied kompetente Heizer von bloßem Schaufeln.

Mechanische Stoker, die Kohle mittels dampfbetriebener Mechanismen automatisch in den Feuerraum transportierten, erschienen nach 1910 auf großen Lokomotiven und reduzerten die körperliche Anstrengung des Bakehead. Trotzdem überwachte der Heizer weiterhin den Brennstofffluss, die Luftschieber und den Wasserspiegel. Diesel-Elektro-Lokomotiven, die den Feuerraum ganz eliminierten, ersetzten Dampflokomotiven allmählich ab den 1940er Jahren, und der Bakehead verschwand in den frühen 1960er Jahren aus dem Regelbetrieb.

Eisenbahngewerkschaften, besonders die Brotherhood of Locomotive Firemen and Enginemen, etablierten strenge Regeln für Bakehead-Löhne und Arbeitsbedingungen. Die Beförderung eines Heizers zum Lokomotivführer erforderte typischerweise sieben bis zehn Jahre Betriebszugehörigkeit und das Bestehen schriftlicher und praktischer Prüfungen. Der Begriff Bakehead lebt heute hauptsächlich in der Eisenbahngeschichte und unter pensionierten Beschäftigten der Dampfära weiter.

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